Fr, 17. August 2018

Lawinengefahr

13.02.2009 15:35

Teambewerb wegen Schlechtwetters abgesagt

Österreich ist am Mittwoch bei der Ski-WM in Val d'Isere um eine große Medaillenchance ärmer geworden, denn der Teambewerb musste abgesagt und ersatzlos gestrichen werden. Der französische WM-Ort ist seit Dienstag fest im Griff von starkem Schneefall und Wind, zudem musste die Bellevarde-Piste wegen Lawinengefahr in der Nacht geschlossen werden und konnte deshalb nicht wie gewünscht bearbeitet werden.

Aufgrund der zwar nicht perfekten, aber immerhin leicht positiven Wetterprognosen für die kommenden Tage genießen die vier noch auf dem Programm stehenden Einzelrennen oberste Priorität. Die Strecke soll für die Bewerbe am Donnerstag (Riesentorlauf der Damen), Freitag (Riesentorlauf der Herren), Samstag (Slalom der Damen) und Sonntag (Slalom der Herren) in perfekten Zustand gebracht werden.

Meteo France, das für die WM zuständige Wetterinstitut, prognostiziert für Mittwoch starke Bewölkung und leichten Schneefall, allerdings soll es gegen Mittag auch sonnige Phasen geben. Der Donnerstag wurde vorerst als unbeständig und mit Schneefall vorausgesagt.

Lawinen abgesprengt
"Zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Rennen gefährdet", versprühte OK-Sprecherin Beatrice Hutter ein wenig Optimismus fürs Finale der WM. Dienstagabend und Mittwochvormittag knallte es fast im Minutentakt in Val d'Isere, denn zahlreiche Lawinen wurden gesprengt.

Österreich wäre nach Gold 2007 in Aare als Titelverteidiger und einer der großen Favoriten in den Bewerb gegangen, für den ÖSV wäre das Sextett Kathrin Zettel, Michaela Kirchgasser, Andrea Fischbacher, Marcel Hirscher, Reinfried Herbst und Klaus Kröll an den Start gegangen. Der Teambewerb ist seit Bormio 2005 Bestandteil der WM, bei der Premiere hatte überraschend Deutschland triumphiert.

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