Di, 12. Dezember 2017

1150-Euro-Handy

11.11.2017 12:42

Bildfehler überschatten Siegeszug des iPhone X

Mit einem Preis von 1150 Euro ist Apples brandneues iPhone X das teuerste Smartphone, das der Kult-Konzern aus Cupertino je auf den Markt gebracht hat. Doch der fast randlose Bildschirm des Edel-Geräts birgt Tücken. Im Netz klagen etliche iPhone-X-User darüber, dass das OLED-Display bei Kälte schlecht reagiert, andere melden Bildfehler in Form mysteriöser grüner Streifen.

Die mangelnde Reaktionsfreudigkeit mancher iPhone-X-Displays bei einem schnellen Wechsel von warmer in kalte Umgebung hat Apple bereits eingeräumt. Der US-Computerkonzern hofft, dieses Problem mit Updates in den Griff zu bekommen und weist darauf hin, dass der Touchscreen in solchen Fällen nach einigen Sekunden wieder funktioniert. Apple selbst gibt die optimale Umgebungstemperatur für das iPhone X mit Null bis 35 Grad an.

Grüne Linie als mysteriöser Bildfehler
Doch das OLED-Display des iPhone X, das pikanterweise ausgerechnet von Apples Rivalen Samsung zugeliefert wird, hat noch andere Probleme. In sozialen Medien posten aktuell viele iPhone-User Fotos von Geräten mit einem Bildfehler in Form eines mysteriösen grünen Streifens.

Apple selbst hat sich zu den Bildfehlern noch nicht geäußert, die Problematik erinnert jedoch an eine Kinderkrankheit, die Samsung Anfang des Jahres bei seinem Galaxy S7 Edge hatte - nur, dass die mysteriöse Linie am Display bei den Koreanern pink war.

Mit dem iPhone X betritt Apple Neuland
Dass sich Soft- und Hardwarefehler häufen, kommt für Beobachter nicht überraschend. Wie das US-Technikportal "The Daily Dot" analysiert, hat Apple beim Jubiläumsmodell zehn Jahre nach dem ersten iPhone tief in die Trickkiste gegriffen. Das Gerät verfügt über ein fast randloses OLED-Display, wie es auch Samsung in seiner Smartphone-Oberklasse verbaut. Statt eines Fingerscanners gibt es zudem eine Infrarotkamera zur Gesichtserkennung. Features, die es noch in keinem anderen iPhone gab.

Die neue Technik hat Apple bei der Produktion allerdings vor einige ungewohnte Herausforderungen gestellt. Engpässe bei den neuen Komponenten haben die Fertigung verzögert und wohl auch dazu geführt, dass das Smartphone vor der ohnehin ungewöhnlich späten Markteinführung Apple-intern nicht mehr ausreichend getestet werden konnte.

Für die Nutzer bleibt da zu hoffen, dass Apple die Probleme - wie beim frostanfälligen Display versprochen - mit einem Update in den Griff bekommt. Immerhin: Laut Kunden, die Displayprobleme beim iPhone X hatten, tauscht Apple das 1150-Euro-Smartphone bei so einem Defekt kostenlos um.

 krone.at
Redaktion
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