Di, 12. Dezember 2017

Sieg in Altach

05.11.2017 10:10

LASK feiert Doppelpacker Berisha und Goiginger

Mergim Berisha und Thomas Goiginger haben am Samstag nicht nur den LASK zu einem 4:2-Sieg in Altach geschossen, sondern mit ihren Doppelpacks auch persönliche Premieren gefeiert. Für Berisha waren es die ersten Treffer im heimischen Oberhaus überhaupt. Der einstige Liefering-Goalgetter, der bei Salzburgs Profis vorerst nicht Fuß fassen konnte, startet nun leihweise für die Linzer durch.

Im Sommer machte der Youth-League-Sieger Berisha die Vorbereitung mit Salzburgs Profis mit, hoffte auf Einsätze für die "Bullen". Doch Coach Marco Rose hatte andere Pläne. Der Trainer erzählte auch, dass Berisha schon nach dem ersten Pflichtspiel über seinen Berater seine Unzufriedenheit ausrichten ließ. Den Umweg über Liefering, für das er in der Saison davor in 41 Partien 17 Treffer erzielt hatte, wollte er anscheinend nicht mehr gehen. Als sich die Möglichkeit auftat, ließ sich der 19-Jährige Ende August bis Saisonende nach Linz verleihen. Dort kam er bisher stets zum Einsatz, nach vier Assists folgten in Altach nun die ersten Bundesligatreffer (45., 52.).

Die ermöglichten dem LASK nach frühem Rückstand (13.) auch die Wende. Zwar konnte Altach-Routinier Hannes Aigner mit seinem 70. Bundesligator noch einmal auf 2:2 ausgleichen (59.), dann aber schlug die Stunde von Goiginger. Für Grödig bzw. den LASK hatte der 24-jährige Offensivmann zuvor in 42 Spielen zweimal getroffen, nun stellte er diese Marke innerhalb von sieben Minuten (68., 74.) ein. Die aggressivere, wachere Spielweise der Gäste war damit durch Zählbares geadelt worden. "Ich freue mich riesig für Mergim Berisha und Thomas Goiginger", erklärte denn auch LASK-Trainer Oliver Glasner gegenüber Sky.

"Wir waren in den 90 Minuten sicherlich den Tick besser als Altach. Weil wir es geschafft haben, mutig aufzutreten, früh zu stören und dem Gegner beim Spielaufbau keine Zeit zu lassen", sagte Glasner, der zwar nur mit 13 fitten Feldspielern ins "Ländle" aufgebrochen war, zwei Wochen nach dem 1:0 in St. Pölten dennoch den zweiten Auswärtssieg der Saison ins Trockene brachte. "Über 90 Minuten gesehen, haben wir verdient gewonnen", stellte Defensiv-Routinier Emanuel Pogatetz zufrieden fest. Für das kommende Heimduell mit Rapid am 18. November dürften sich die Oberösterreicher eine breite Brust erspielt haben.

Aus Sicht der Vorarlberger war hingegen nicht nur die zweite Niederlage en suite bitter, sondern auch die Tatsache, vier Gegentore erhalten zu haben. Während Aigner und Co. in den ersten neun Saisonspielen neun Gegentore hinnehmen mussten, kassierte man in den jüngsten fünf Partien derer zwölf. "Es ist Fakt: Wir bekommen zu viele Gegentore, darüber möchten wir uns in der Länderspielpause Gedanken machen", sagte Altach-Trainer Klaus Schmidt. Seine Truppe tritt in der nächsten Partie in Mattersburg an.

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