So, 17. Dezember 2017

Todesdrama in NÖ

22.12.2011 19:11

Bub wollte Papa bei Arbeit helfen - von Aufzug zermalmt

Todesdrama drei Tage vor dem Heiligen Abend in der beschaulichen Gemeinde Pitten in Niederösterreich: Als der kleine Hannes seinem Papa bei Holzarbeiten helfen wollte, wurde der Bub von einem Lastenaufzug erfasst und von ihm regelrecht zermalmt. Psychologen betreuen die geschockten Eltern.

"Wir stehen alle unter Schock, können nicht fassen, was passiert ist. Er war doch so ein süßer Bub", erzählte eine Nachbarin aus der Gemeinde Pitten beim "Krone"-Lokalaugenschein am Donnerstag.

Holz für den Heiligen Abend vorbereitet
Zu dem Todesdrama war es in Leiding gekommen, einer kleinen Katastralgemeinde des Orts. Gegen 16 Uhr wollte der Vater noch Brennholz vom Hof des pittoresken Hauses in den Keller räumen, alles vorbereiten, damit es bei der Bescherung auch warm und gemütlich in der Stube mit dem Kachelofen ist.

Bub reckte plötzlich Kopf über Rand der Lift-Plattform
Wie so oft wollte der süße Bub seinem Papa dabei helfen. Als der 32-jährige Landwirt mit seinem Sohn auf der Plattform des Aufzuges stand, kam es zur Tragödie. In einer unbemerkten Sekunde steckte der neugierige Knabe seinen Kopf über den Rand der Plattform. "Er wurde in weiterer Folge zwischen der Bodenplatte des Brennholz-Lifts und dem oberen Türrahmen der Stahlzarge zum Aufzugraum eingeklemmt", so eine zutiefst berührte Ermittlerin.

Der Landwirt versuchte sein Kind zwar noch zu befreien, doch es war zu spät. Der Fünfjährige dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Für die Mutter und ihren Gatten brach eine Welt zusammen. Die Eltern müssen von einem Krisenteam betreut werden.

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