Kolumnist Rainer Novak über den großen Nachbarn im Norden: „Die Wirtschaft strauchelt, die Infrastruktur ist marode, die Deutschen verzweifeln, wenn es um ihren Staat geht.“ Dazu passt haargenau die Abrechnung des langjährigen CDU-Politikers Arnold Vaatz mit „seiner“ ehemaligen Parteichefin Angela Merkel. Vaatz in der „Neuen Zürcher Zeitung“: „Sie hat Deutschland den Stecker gezogen, indem sie die Energiebasis ruiniert hat. Sie hat die Bundeswehr zerstört. Sie hat die Stabilitätskriterien des Euro vom Tisch gewischt. Sie hat die defizitäre Entwicklung in unserem Solidaritätssystem nicht gestoppt. Sie hat die Infrastruktur zerbröseln lassen.“ So wird selbst verblendeten Optimisten zähneknirschend bewusst: Deutschland droht ein wirtschaftlicher Niedergang. Die enge Verzahnung mit unserem Nachbarn entpuppt sich plötzlich als Nachteil. Daher wird auch bei uns die Wirtschaft stagnieren oder womöglich sogar schrumpfen. Folge: geringere Steuereinnahmen und weniger Sozialversicherungsabgaben. Das trifft unter anderem das öffentliche Gesundheitswesen. Um dort den finanziellen Kollaps zu verhindern, wären schon heute Einsparungen notwendig. Es explodieren die Kosten: 2020 kamen wir noch mit 33,28 Milliarden Euro (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung zusammen) über die Runden. Ein Jahr später verbrauchten wir bereits 38,49 Milliarden Euro. Eklatante Steigerungen dieser Art führen uns geradewegs in die Unfinanzierbarkeit der solidarisch agierenden Krankenversorgung. Traurige Wahrheit: Systemrettende Einschnitte wird es nicht geben, denn Politiker aller Farben fürchten das Wort „Einsparung“ wie der Teufel das Weihwasser.
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