Nächste Disqualifikation bei der Vierschanzentournee: Der Pole Pawel Wasek wurde nach der Qualifikation in Innsbruck, die er als 36. beendet hatte, aus der Wertung genommen. Nicht aufgrund eines Anzugvergehens, sondern weil an seinen Skiern fluoridhaltiges Wachs festgestellt wurde. Jetzt herrscht großes Rätselraten im polnischen Team.
Nachdem die Qualifikation am Bergisel beendet war, kam plötzlich die bittere Nachricht: Pawel Wasek wurde disqualifiziert. Auf den Skiern des 26-jährigen Polen wurden Fluor-Rückstände gefunden. Die Verwendung von fluoridhaltigem Wachs ist jedoch verboten. Schon geringe Mengen bringen einen Wettbewerbsvorteil.
Cheftrainer ratlos
„Wir sind genauso überrascht, weil wir solche Wachse definitiv nicht besitzen, und das schon seit sehr langer Zeit. Wir haben sogar ein Verbot, so etwas zu kaufen“, meint Polens Maciej Macusiak im Gespräch mit „skijumping.pl“.
„Wir wissen nicht, wo der Fehler begangen wurde und wonach wir überhaupt suchen sollen“, so Maciusiak. „Und bei all dem tut mir Pawel am meisten leid, denn ihn trifft keine Schuld!“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.