30.01.2007 16:03 |

Stars und Pflaumen

Die schlimmsten und die besten Autos

Der deutsche TÜV (Technischer Überwachungsverein) hat seinen alljährlichen Mängelreport veröffentlicht. Dabei zeigt sich vor allem eines: Die schon beinahe sprichwörtliche japanische Zuverlässigkeit wird immer mehr von der deutschen Gründlichkeit ersetzt. Acht Mal rangieren deutsche Autos in der Klasse der TÜV-Debütanten unter den Top Ten. Lediglich Honda Jazz und Mazda 6 erinnern an die einstige Dominanz der Modelle aus Japan.

Auch bei den Top Ten aller fünf gelisteten Altersklassen trumpft eine deutsche Marke auf. Mercedes punktet zwölf Mal gefolgt von Toyota mit zehn und Porsche mit acht Platzierungen. 

Das hat es in der 35-jährigen Geschichte des TÜV-Report noch nicht gegeben. Sechs Mal erwiesen sich Autos deutscher Hersteller als Mängelzwerge in der populären Klasse der bis zu drei Jahre alten Autos, jetzt tauchen sie gleich im Doppelpack auf.  

Bei den Siegern handelt es sich um keine Nobelkarossen für großes Geld, sondern um Autos für jedermann. Qualität ist also nicht unbedingt eine Frage des Preises. Die Kunden wird’s freuen. Im speziellen Fall handelt es sich vor allem um junge Familien. Denn Opel Meriva und Ford Fusion gehören zum beliebten Segment der Mini-Vans mit verhältnismäßig viel Platz für Passagiere und Gepäck auf kleinem Raum. Deshalb zählen sie auch bei den Gebrauchten zu den Rennern. 

Sieger und Verlierer: Neben dem Opel Meriva heißen die Sieger des diesjährigen TÜV-Report Porsche 996, Toyota RAV4, Porsche Boxster und Porsche 993. Die Verlierer heißen Kia Carnival, Chrysler Voyager, Renault Twingo und Renault Espace. 

Für den TÜV-Report wurden ein Jahr lang die Ergebnisse von über 7 Millionen TÜV-Hauptuntersuchungen an den 186 beliebtesten Fahrzeugtypen im Alter von drei bis elf Jahren gesammelt. Aus den Daten wurden die Mängelriesen und Mängelzwerge des Jahres 2006 ermittelt.

 

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