Mi, 19. September 2018

Streit um Anhebung

31.07.2017 15:59

SPÖ vs. FPÖ: Pensionsthema im Wahlkampf angekommen

Spät aber doch ist das Thema Pensionen im Wahlkampf angekommen, und prompt gibt es ein Gemetzel zwischen SPÖ und FPÖ, bei dem die NEOS auch noch mitmischen. Die SPÖ-Vorschläge in Kurzform: Anhebung der Mindestpensionen, Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pensionshöhe, dafür im Gegenzug weiterer Abbau von Pensionsprivilegien.

Wütende Reaktion der FPÖ: Die SPÖ habe zugelassen, dass die Pensionen immer unter der Inflation angehoben worden seien. Erst jetzt, kurz vor der Wahl, würden Kanzler Christian Kern & Co. "ihre Liebe zu den Pensionisten entdecken". Darauf die SPÖ: Die meisten Pensionskürzungen habe es unter Schwarz-Blau von 2000 bis 2006 gegeben.

Vorerst zurückhaltend reagierte die ÖVP. Bekannt ist allerdings, dass die Volkspartei - angefangen von Ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner bis zu Finanzminister Hans Jörg Schelling - immer auf Reformen bzw. Einsparungen bei den Pensionen gedrängt hat, "damit das System finanzierbar bleibt". Was tatsächlich zum finanziellen Problem werden könnte: Das Pensionsantrittsalter beträgt im Schnitt weiter 60 Jahre. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung weiter an.

NEOS: Rote Wahlkampfzuckerl
In der Pensionsfrage "fassungslos" gaben sich die NEOS: SPÖ-Wahlkampfzuckerl würden die langfristige Finanzierbarkeit des Systems infrage stellen. Wer hohe Pensionsbeiträge eingezahlt habe, sei der Dumme.

Peter Gnam, Kronen Zeitung

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