Mi, 20. Juni 2018

Klartext

29.07.2017 10:21

Wohlfahrt: "Da muss einfach mehr kommen!"

Austria-Sportchef Franz Wohlfahrt nahm sich Spieler zur Brust: Mehr Einsatz, Bereitschaft und Kampfgeist gefragt. Für Larry Kayode gibt es derzeit kein Angebot. (Im Video oben das 0:3 der Austria zum Liga-Auftakt gegen Altach.)

Kein Tor im Cup (0:0 in Ebreichsdorf), keines in der Meisterschaft (0:3 in Altach), keines im Europacup (0:0 gegen AEL Limassol) - der violette Saisonstart verläuft alles andere als zufriedenstellend. Bedenklich vor allem die Art und Weise, wie sich einige Spieler auf dem Feld präsentierten, wie leicht es teilweise dem Gegner gemacht wird, durch die Reihen der Austrianer "durchzumarschieren".

Wohlfahrt greift durch
Fiel alles auch Sportchef Franz Wohlfahrt auf, der sich deswegen gestern Vormittag auch auf den Weg ins Trainingszentrum nach Steinbrunn machte: "Ich muss mit einigen Spielern ein ernstes Wort reden, so kann es nicht weitergehen, mir gefiel einiges nicht." Beispiele? "Es kann nicht sein, dass die Offensive auf die Defensive vergisst, nicht attackiert wird, so unsere Abwehr ins Schwimmen gerät. Die Verteidiger sind nicht an allem allein schuld, da müssen auch die Herren weiter vorne mitarbeiten. Das habe ich einigen klar und deutlich gesagt, da muss einfach mehr kommen."

Trainer Thorsten Fink ("alle wissen, dass es besser geht") versucht, das Positive herauszukitzeln: "Immerhin haben wir kein Gegentor bekommen, nach der Pause war die Tendenz positiv, aber noch lange nicht zufriedenstellend".

Kayode abgelenkt
Und der "Dauerbrenner" Larry Kayode? Beim Rückspiel kommenden Mittwoch in Larnaka könnte die Schnelligkeit des Nigerianers schon eine Waffe sein, Fink: "Er ist weniger körperlich, sondern mehr mental nicht bereit, durch einen möglichen Transfer abgelenkt." Laut AG-Vorstand Markus Kraetschmer gibt es kein konkretes Angebot, die Gespräche mit Alaves liegen auf Eis: "Zwischen unseren Vorstellungen und jenen der Spanier liegen Welten, verschenken werden wir Kayode nicht!" Fink stellt klar: "Wenn er bleibt, muss alles aus seinem Kopf raus!"

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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