27.02.2017 09:15 |

Zu Peking Guoan

Fix: RB-Goalgetter Soriano wechselt nach China!

Nun ist es fix: RB-Goalgetter Jonatan Soriano wechselt zum chinesischen Erstligisten Beijing Guoan. Salzburg soll eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro erhalten. Schon seit Sommer 2015 liebäugelte der 31-jährige, der nicht mehr vollst zufrieden war, mit einem Transfer. Mané, Kampl, Alan und Soriano von der mit Abstand besten Offensive in der Bullen-Geschichte ist nun nichts mehr übrig. Als letzter des Quartetts verabschiedet sich der spanische Torjäger aus Salzburg. Im Video oben sehen Sie die Highlights den knappen "Bullen"-Erfolgs gegen Mattersburg!

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Im Gepäck unglaubliche 120 Tore in 144 Spielen. Er ist der erfolgreichste Legionär in der Bundesliga-Historie. Soriano wird zum chinesischen Super League-Klub Peking Sinobo Guoan wechseln und erhält dort einen Zweijahresvertrag. Richtig wohl fühlte sich der 31-jährige Spanier bei den Bullen zuletzt nicht mehr. Schon im Sommer 2015 wollte er weg, scheiterte ein Wechsel nach Leverkusen, das Soriano nur ausleihen wollte. Wenige Wochen davor hatte er mit einem Kinderfußball-Posting auf Instagram für Negativ-Schlagzeilen gesorgt.

Ein Abgang war immer wieder ein Thema: Anfang 2016 gab’s Kontakte nach Katar, im September 2016 konkrete Gespräche mit einem Team aus China. Soriano konnte sich mit der Klub-Ausrichtung der Bullen auf junge Talente setzen und ihnen eine Plattform bieten nicht richtig identifizieren. Sein Wechsel war nur eine Frage der Zeit.

China-Transfer "nicht interessant"
Vor etwas mehr als zwei Wochen war ein Transfer nach China, nicht aber zu Peking, sehr nah. Doch nach dem Ende der Verhandlungen meinte Soriano noch: "Das ist nicht interessant, ich bin hier. Es hat nichts mit dem Geld zu tun. Es ist immer gleich. sie fragen mich und versuchen mich zu holen, aber ich bin da."

Vierter Stammspieler weg
Jetzt ist er weg. Was einmal mehr beweist, dass Wortmeldungen zu möglichen Transfers sehr oft nicht gerade glaubhaft sind. Trainer Oscar muss nach Hinteregger, Bernardo und Upamecano den vierten Stammspieler während dieser Saison ziehen lassen. Die Leidtragenden sind aber einmal mehr die Salzburger Fans: Der Kapitän und Top-Torjäger, die Identifikationsfigur schlechthin, wechselt Ende Februar nach China. Das schmerzt.

Philipp Grill, Kronen Zeitung/red

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