Mo, 20. August 2018

Biathlon-Weltcup

21.01.2017 17:14

ÖSV-Herren in Antholz auf Rang fünf

Die ersatzgeschwächte ÖSV-Herrenstaffel hat am Samstag beim Weltcup in Antholz Rang fünf erreicht. Daniel Mesotitsch, Sven Grossegger, Lorenz Wäger und Dominik Landertinger fehlten bei der WM-Generalprobe ohne Strafrunde mit acht Nachladern 49,2 Sekunden auf Sieger Deutschland, das nur 0,1 Sekunden vor Norwegen gewann. Auf die drittplatzierten Russen waren es 15,6 Sekunden.

Die Deutschen (0 Strafrunden+7 Nachlader) gewannen dank des erfolgreichen Zielsprints von Simon Schempp gegen Emil Hegle Svendsen hauchdünn vor den norwegischen Weltmeistern (0+9). Zwischen den Russen (+ 33,6 Sek./0+9) und Österreich lag auf Rang vier auch noch die Ukraine (46,7 Sek./0+5).

Damit gab es auch im dritten Staffelbewerb der Saison keinen ÖSV-Podestplatz, ohne Julian Eberhard (leichter Darminfekt) und Simon Eder (Grippe-rekonvaleszent) aber das beste Ergebnis. Die nächste Staffel ist am 18. Februar jene bei der WM in Hochfilzen.

In Antholz übergab Startläufer Mesotitsch nach je einem Nachlader an der achten Stelle an Grossegger, der mit nur einer verwendeten Reservepatrone im Liegendanschlag vier Positionen gutmachte. "Ich konnte gut mitgehen und bin mit meinem Wettkampf sehr zufrieden", sagte der noch auf die WM-Nominierung hoffende Grossegger.

Wäger "körperlich nicht frisch"
Der Salzburger schickte nur zwölf Sekunden hinter Spitzenreiter Russland Wäger ins Rennen. Der Tiroler vermied zunächst mit drei Nachladern gerade noch eine Strafrunde, nach fehlerfreiem Stehendschießen und drei verlorenen Positionen auf seiner Schlussrunde übernahm Landertinger an siebenter Stelle. "Stehend habe ich einen guten Rhythmus gefunden und konnte voll durchziehen. Ich war körperlich nicht frisch und habe den 20er noch brutal in den Beinen gespürt", meinte Wäger.

Landertinger machte mit je einem Nachlader noch zwei Plätze gut, an die Topnationen kam der Ex-Weltmeister aber nicht mehr heran. "Bereits in der ersten Runde musste ich viel investieren, um die Lücke zu schließen. Dadurch war die Belastung am Schießstand enorm. Wenn es noch etwas länger gegangen wäre, hätte ich vielleicht noch einen Platz gutmachen können, es war aber ein guter Wettkampf", so Landertinger.

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