Fr, 17. August 2018

Aufrüsten wird teuer

14.12.2016 08:40

Starke Nachfrage lässt RAM-Preise explodieren

Wer aktuell einen PC baut oder aufrüstet, muss beim Arbeitsspeicher (RAM) deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor einem halben Jahr. Seit dem Sommer haben sich die Preise nahezu verdoppelt. Bekam man im Sommer zwei 8-Gigabyte-Riegel DDR4-RAM noch für rund 50 Euro, legt man dafür jetzt rund 90 Euro hin.

Hintergrund dieser Entwicklungen ist einem "Golem"-Bericht zufolge eine erhöhte Nachfrage nach Arbeitsspeicher im Allgemeinen und DDR4-RAM im Speziellen. Alle großen Produzenten - Micron, Nanya, Samsung oder SK Hynix - haben ihre Preise hochgeschraubt, weil die Nachfrage steigt.

Nachfrage nach DDR4-RAM steigt rasant
Das betrifft insbesondere DDR4-Arbeitsspeicher. Der wird bei Intel-Prozessoren der aktuellen "Skylake"-Generation bereits im großen Stil genutzt und wird nächstes Jahr mit Intels CPU-Generation "Kaby Lake" und AMDs neuer AM4-Plattform, die ebenfalls auf DDR4-RAM setzt, wohl noch wichtiger. Sinken wird die Nachfrage nach DDR4-RAM also nicht so schnell.

Betrachtet man die RAM-Preise im Jahresvergleich, bewegen sie sich derzeit auf dem gleichen Niveau wie Anfang des Jahres. Im Jänner 2016 kostete ein Kit aus zwei 8-Gigabyte-Riegeln DDR4-Arbeitsspeicher genau wie jetzt etwa 90 Euro. Der preisliche Tiefpunkt wurde im April erreicht. Da kostete ein RAM-Kit nach Daten des Vergleichsportals Geizhals unter 52 Euro.

Hohe Nachfrage macht auch DDR3-RAM teuer
Dass auch DDR3-Speicher deutlich teurer ist als noch vor einem halben Jahr, dürfte den Fertigungskapazitäten der RAM-Hersteller geschuldet sein. Ob DDR3- oder DDR4-RAM: Sind die Fabriken ausgelastet und deckt die Produktion die Nachfrage nicht, sorgt das auch beim älteren Arbeitsspeicher für steigende Preise.

Die Situation bei Laptop-Arbeitsspeicher ist nicht anders als bei Desktop-RAM. Auch die kleineren RAM-Module für Mobilrechner sind derzeit deutlich teurer als noch vor einigen Monaten.

 krone.at
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