20.09.2016 16:01 |

3 Flüge in 4 Tagen

In einer Woche 135 "Illegale" ausgeflogen

Kosovo, Algerien, Georgien, Mazedonien - allesamt Länder, die als sicher gelten. Heißt: Deren Staatsangehörige haben in Österreich keinen Anspruch auf Asyl. Und so wurden jüngst binnen vier Tagen 135 "Illegale" per Flugzeug in die Heimat gebracht.

Insgesamt 6943 illegal in Österreich aufhältige Personen wurden allein in diesem Jahr bis Ende August außer Landes gebracht - 2811 von ihnen zwangsweise, teils in Bussen, teils per Charterflug. Wie in der vergangenen Woche auch jene 135 Personen, die vom Flughafen Wien-Schwechat aus unfreiwillig die Heimreise antreten mussten.

Sie alle stammen aus Staaten, die offiziell als sichere Herkunftsländer eingestuft sind - und haben somit kein Recht auf einen Aufenthaltstitel. Und so hoben binnen nur vier Tagen gleich drei Flugzeuge ab, in denen die abgelehnten Asylantragsteller nach Mazedonien, Algerien, Georgien und in den Kosovo zurücktransportiert wurden.

Hauptsächlich handelte es sich um Männer, die sich auf dem Schwarzarbeitsmarkt festsetzen wollten und aufflogen, oder um Ex-Häftlinge. Aber auch einige Familien mit Kindern waren unter den Passagieren. Um Zeit und Kosten zu sparen, haben sich auch Deutschland, Spanien und Ungarn an den Abschiebeflügen beteiligt und "eigene" illegale Einwanderer mit in die Maschinen gesetzt.

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