03.08.2016 19:48 |

Aus in EL-Quali

Admira-Reise durch Europa endet mit 0:2 in Liberec

Die Reise von Admira Wacker in der heurigen Europa League ist bei Slovan Liberec in Nordböhmen zu Ende gegangen! Das Team von Oliver Lederer unterlag nach der 1:2-Hinspiel-Niederlage auch in Tschechien - diesmal mit 0:2. Die Tore für die Gastgeber erzielten Vladimir Coufal (20.) und Nikolai Komlitschenko aus einem Foulelfmeter (34.). Insgesamt gesehen erwischten die Admiraner im Drittrunden-Rückspiel in Liberec einen schwarzen Tag und hatten nicht den Funken einer Chance.

Bei beiden Gegentoren agierte die Abwehr der Niederösterreicher alles andere als sattelfest. Vor allem Fabio Strauss hatte maßgeblichen Anteil an den beiden Gegentreffern. Vor dem 0:1 überlupfte er Goalie Manuel Kuttin, der nur in extremis retten konnte. Die Aktion schien bereits geklärt, als Coufal den Ball von Srdjan Spiridonovic eroberte und seinen Einsatz mit einem satten Schuss zur verdienten Führung krönte.

Strauss mit pechrabenschwarzem Tag
Auch das zweite Gegentor leitete der Ex-Grödiger Strauss mit einem missglückten Rückpass in den Lauf von Liberec-Stürmer Daniel Bartl, den Kuttin mit einem klaren Foul im Strafraum zu Fall brachte, ein. Komlitschenko verwandelte den vom rumänischen Schiedsrichter Radu Petrescu zu Recht verhängten Strafstoß sicher.

Admira wird einfach nicht wirklich gefährlich
Auch nach der Pause behielt Liberec die Zügel in der Hand und hatte gute Möglichkeiten, die Führung sogar auszubauen. Zunächst verkürzte Kuttin gegen Zdenek Folprecht geschickt den Winkel (47.), dann zeichnete sich Admiras Schlussmann bei einem Kopfball nach der fälligen Ecke auf der Linie aus (48.). Die Admira bemühte sich nach der Pause zwar, Offensivakzente zu setzen, wirklich Gefährliches brachten die Mannen von Oliver Lederer aber auch weiter kaum zustande.

Slovan Liberec letztlich absolut verdient weiter
Einem Tor am nächsten kam Christoph Knasmüllner nach einem Eckball des auffälligen Spiridonovic per Kopf, Martin Dubravka im Tor der Tschechen bewahrte Liberec mit einer sehenswerten Parade jedoch vor dem Anschlusstreffer (61.). Liberec schaltete nach einer laufintensiven ersten Hälfte, in der man die Niederösterreicher mit konsequentem Pressing unter Druck setzte, dann merklich zurück und verwaltete den Gesamtscore von 4:1.

Das Ergebnis:
FC Slovan Liberec - FC Admira Wacker Mödling 2:0 (2:0)
Stadion U Nisy, 5000 Zuschauer, SR Radu Petrescu (ROM)
Tore: 1:0 (20.) Coufal, 2:0 (34.) Komlitschenko (Foulelfmeter)
Gelbe Karten: Komlitschenko bzw. Kuttin, Ebner
Liberec: Dubravka - Coufal, Hovorka, Pokorny, Sykora - Breite - Vuch, Folprecht, Sevcik (83. Lesniak), Bartl (76. Navratil) - Komlitschenko (62. Baros)
Admira: Kuttin - Zwierschitz, Strauss, Wostry, Posch - Lackner (88. Roguljic), Ebner - Bajrami, Knasmüllner, Spiridonovic - Starkl (62. Grozurek)

Hinspiel 2:1 - Slovan Liberec mit dem Gesamtscore von 4:1 im Play-off

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