05.07.2006 15:54 |

Böse Post

Viren in E-Mails am Tiefpunkt

Der Sicherheitsdienstleister BlackSpider vermeldet ein Rekordtief an virenverseuchten E-Mails im Juni. Der Anteil lag nur bei 0,68 Prozent am beobachteten Mailaufkommen. Im Mai betrug dieser Prozentsatz noch 0,78. Kaum zu glauben, aber damit setzt sich die Viren-Talfahrt fort.

Seit Jänner ist die Anzahl der Viren-E-Mails monatlich gesunken. Laut Blackspider ist der Rückgang bei den mit Viren verseuchten E-Mails aber nicht als Rückgang von Viren insgesamt zu bewerten.

Viren kommen via Hyperlink
Der Rückgang resultiert aus einer Taktikänderung der Malware-Autoren und nicht aus einem Niedergang der Viren an sich. Statt ein Virus einfach in eine E-Mail einzubetten, verschicken Autoren von digitalen Schädlingen ihre E-Mails mit Links zu verseuchten Websites, von denen sich der User beim Anklicken des Links die Viren auf seinen Rechner lädt.

Spam ist auch weniger geworden
Die Hitliste der Top-Viren im Juni führt der Schädling Netsky.P an. 16 Prozent aller Viren-E-Mails beglückten den Empfänger mit diesem Computerwurm. Auch der Anteil an Spam sank laut BlackSpider im Vergleich zum Rekordhoch im Vormonat beträchtlich. Betrug die Spam-Rate im Mai noch 87,74 Prozent, beobachtete das Unternehmen im Juni einen Anteil von 78,14 Prozent. Wobei die Tatsache, dass dreiviertel aller verschickten Mails, Spam sind, immer noch haarsträubend ist!

pte

Donnerstag, 13. Mai 2021
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