Di, 21. Mai 2019
05.01.2016 09:45

Vernetzte Wagen

Toyota verbannt Apple und Google aus seinen Autos

Toyota sperrt sich als einer der wenigen großen Autobauer weiterhin dagegen, Google und Apple Zugang zu den Unterhaltungsanlagen seiner Fahrzeuge zu geben. Der japanische Konzern kündigte an, auf eine Software von Ford zu setzen, statt Smartphones mit Googles Android Auto oder Apples CarPlay einzubinden.

Ford selbst gab dagegen wenige Stunden zuvor den Widerstand gegen die Systeme von Google und Apple auf und gab zur Elektronik-Messe CES in Las Vegas ihre Integration in neuere Fahrzeuge bekannt. Zugleich soll das eigene System "AppLink", auf dem auch das von Toyota genutzte "SmartDeviceLink" basiert, ebenfalls weiterhin eingesetzt werden.

In der Autobranche ist umstritten, ob den Herstellern durch eine größere Rolle der Smartphone-Schwergewichte im Auto zukünftiges Geschäft mit Daten und Dienstleistungen entgehen könnte. Toyota verwies bisher auf nicht näher konkretisierte Sicherheitsbedenken gegen den Einsatz der Software von Apple und Google, bei Porsche hatte man sich aber vor einigen Monaten genau aus diesem Grund gegen Android Auto entschieden.

Der japanische Autoriese Toyota will nun seine Fahrzeuge miteinander verbinden, damit sie sich über Cloud-Server gegenseitig zum Beispiel vor Unfällen warnen können. Zum Jahr 2019 will Toyota weltweit ein einheitliches Kommunikationsmodul in die Fahrzeuge einbauen, zunächst müssten es verschiedene Technologien in einzelnen Regionen sein.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Kurz zieht Reißleine
Kickl muss gehen - und alle FPÖ-Minister folgen!
Österreich
Nach Spekulationen
PSG versichert: Kylian Mbappe wird bleiben!
Fußball International
Glasner-Nachfolge
LASK: Trainer-Entscheidung ist gefallen!
Fußball National
Minister kaltgestellt
Herbert Kickl muss Sheriffstern wieder abgeben
Österreich
Premier League
Graham Potter übernimmt Suttner-Klub Brighton
Fußball International

Newsletter