Fr, 19. Oktober 2018

Facebook

25.09.2015 08:24

Nutzer finden Politikerprofile unglaubwürdig

Eine Mehrheit von 59 Prozent unter den Facebook-Nutzern hält Politiker- oder Parteienprofile unglaubwürdig. Dennoch denken 52 Prozent, dass politische Veröffentlichungen und Diskussionen Wahlen stark beeinflussen. Selbst mit einem Politiker befreundet sind 18 Prozent, Männer und Ältere deutlich häufiger als Frauen und Jüngere, so das am Freitag präsentierte Ergebnis einer IMAS-Umfrage.

30 Prozent der Facebook-User verfolgen demnach häufig die Einträge von Experten, Bloggern und anderen Privatpersonen. Jene von Politikern werden nur von 21 Prozent gelesen, die von Journalisten und Gastkommentatoren lediglich von 17 Prozent.

Was die Glaubwürdigkeit von Politiker- und Parteienprofilen angeht, so denken nur 28 Prozent, dass diese glaubwürdig sind und zu den jeweiligen Akteuren passen. 58 Prozent meinen das nicht und zwölf Prozent sind sich nicht sicher.

Deutlich öfter mit Politikern befreundet als die 16- bis 34-Jährigen (14 Prozent) oder die mittlere Altersstufe (20 Prozent) sind Über-60-Jährige (38 Prozent) und Städter im Vergleich zu Landbewohnern sowie Personen mit Migrationshintergrund im Gegensatz zu jenen ohne.

37 Prozent haben schon einmal einen "Shitstorm" miterlebt, 18 Prozent davon sogar selbst daran teilgenommen. 39 Prozent der Facebook-User halten eine derartige Flut von Beschimpfungen im Netz für geeignet, persönlichen Ärger über Firmen oder Parteien zu äußern.

Ebenso viele glauben, dass "Shitstorms" auf Facebook meist von Privatpersonen herbeigeführt werden, einfach so entstehen und schwer zu kontrollieren sind. 31 Prozent denken, dass sie von bestimmten Organisationen oder Gruppierungen gezielt angezettelt werden.

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