Franz Voves, der um seine Wiederwahl als Landeshauptmann kämpft, wiederholt in diesen Tagen gebetsmühlenartig, er werde bei einem Ergebnis unter 30 Prozent den Hut nehmen. Eine Ansage, die vor allem seine roten Funktionäre motivieren soll.
Reformpartner Hermann Schützenhöfer wiederum schmeißt sich für die Gastronomen ins Zeug: Für die Tourismusbetriebe müsse es Nachjustierungen bei der Steuerreform geben, weitere Belastungen seien nicht akzeptabel. Auf der Südautobahn in Richtung Kärnten haben die Schwarzen unterdessen den Pleitegeier landen lassen: In einer Plakatserie erinnert man daran, „was passiert, wenn die FPÖ tatsächlich Verantwortung trägt“, betont Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg.
Die Blauen spielen dagegen die Ausländerkarte aus. Jüngster Anlass: die geplante Flüchtlingsunterbringung im Schubhaftzentrum Vordernberg. Spitzenkandidat Mario Kunasek sieht SPÖ und ÖVP dafür verantwortlich: „Deren fehlender Mut wird bewirken, dass Vordernberg zum dauerhaften Asylquartier umfunktioniert wird!“
Die Grünen setzen auf Aktionismus: Mit einem 38 Kilogramm schweren Riesen-Nilpferd, das „Machtmissbrauch“ symbolisieren soll, zieht man durch die Lande und machte bereits vor der Zentrale der Volkspartei in Graz Station.
Und die Kleinen? Die KPÖ wirbt für eine bessere Arbeitsmarktpolitik, Frank Stronach präsentiert am Montag in Graz eine Studie.
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