Sa, 18. August 2018

Horrende eBay-Preise

14.01.2015 11:50

"Charlie Hebdo": Anbieter hoffen aufs große Geld

Die erste Ausgabe des Pariser Satiremagazins "Charlie Hebdo" nach dem tödlichen Anschlag auf die Redaktion vor einer Woche hat auch die Geschäftemacher auf den Plan gerufen. Am Mittwoch erschienen im Internet Dutzende Angebote, die Exemplare der schnell vergriffenen ersten Tranche der mehrere Millionen hohen Auflage anboten. Manche Anbieter verlangten Tausende Euro für ein Heft.

Wohl am optimistischsten zeigte sich ein Verkäufer auf der französischen Internetseite von eBay, dem gar 999.999,99 Euro als angemessener Preis für die "Zeitung der Überlebenden" vorschwebten. Mehrere andere zeigten sich zurückhaltender und verlangten "nur" 100.000 Euro als Mindestgebot.

Während derlei Angebote zunächst jedoch wenig Interesse fanden, erwiesen sich jene Verkäufer als erfolgreicher, die Versteigerungen mit niedrigen Startpreisen von wenigen Cent oder Euro ausriefen. Da konnte der Preis schon mal in nur einer Stunde auf mehrere Hundert, fallweise sogar auf über 2.000 Euro steigen - und ein Ende ist nicht abzusehen, da die Versteigerungen meist noch mehrere Stunden oder sogar Tage andauern.

Auf der österreichischen eBay-Seite erreichte das Interesse an dem Satiremagazin zwar nicht derart hohe Ausmaße wie in Frankreich oder Großbritannien - immerhin gab es aber Gebote von über 150 Euro pro Heft. Ein Angebot von 650 Euro stieß hingegen vorerst auf kein Interesse.

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