Bisher größter Zukauf

Miba übernimmt Firmensparte mit 500 Mitarbeitern

Oberösterreich
22.10.2026 09:31
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Die oberösterreichische Technologiegruppe Miba aus Laakirchen kauft das Gleitlagergeschäft der deutschen Renk Group. Es umfasst rund 500 Mitarbeiter an fünf Werksstandorten in Deutschland, den USA, Brasilien, China sowie Japan, die einen Jahresumsatz von rund 130 Millionen Euro erwirtschaften.

Beide Unternehmen haben sich vertraglich auf den Deal geeinigt. Die Freigabe der Übernahme durch die Kartellbehörden wurde ebenfalls bereits beantragt, ist aber noch ausständig. Zum Kaufpreis gibt es keine Angaben.

Das Gleitlagergeschäft der deutschen Renk Gruppe ist auf die Entwicklung und Fertigung von Industriegleitlagern spezialisiert. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich in Hannover. „Der Kauf des RENK Gleitlagergeschäfts ist die größte Akquisition in der Geschichte unseres Unternehmens“, unterstreicht Miba-Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer. Mit der Übernahme will die Miba ihr Gleitlager-Geschäft ausbauen.

Deutsche Gruppe fokussiert sich auf Verteidungsgeschäft
Die Renk Gruppe will laut deren CEO Alexander Sagel durch den Verkauf ihren „strategischen Fokus noch konsequenter auf das Defense-Geschäft ausrichten“. Gleichzeitig habe man „mit der Miba für das technologisch starke Gleitlagergeschäft genau den richtigen Partner gefunden, um es mit dem passenden Branchenfokus weiterzuentwickeln.“

Die Miba aus Laakirchen erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt weltweit etwa 7400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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