Bei der Sicherheit wird nicht gespart: Das zeigt sich anhand des 160 Millionen Euro teuren Sicherheitszentrums in Innsbruck, das am Dienstag seinen Vollbetrieb aufgenommen hat. Von hier aus wird nicht nur die gesamte Polizeiarbeit in Tirol koordiniert.
Sieben Baukörper, davon fünf Neubauten und der sanierte Altbestand in der Kaiserjägerstraße in Innsbruck bilden das neue Sicherheitszentrum, das am Dienstag seinen Vollbetrieb aufnahm. In Summe sind nun 19 Organisationsteile der Landespolizeidirektion und des Innenministeriums an einem Standort vereint.
Wir können in die Sicherheit investieren, weil wir an anderer Stelle, nämlich im Bereich Asyl, sparen. In den nächsten drei Jahren 250 Mio. Euro.
Innenminister Gerhard Karner
„Damit können viele Synergien genutzt und den dort Dienst versehenden Polizeibeamtinnen und -beamten hochmoderne Arbeitsbedingungen zur Verfügung gestellt werden“, erläuterte „Hausherr“ Landespolizeidirektor Helmut Tomac bei einem Presserundgang mit Innenminister Gerhard Karner und LH Anton Mattle. Offiziell eröffnet wird das in Summe 160 Millionen Euro teure Gebäude im Frühjahr 2027.
Moderner Stützpunkt und Ausbildungszentrum
Am neuen Standort, der in Teilen schon seit 2024 in Betrieb ist, arbeiten mehr als 900 Bedienstete aus Exekutive und Verwaltung, knapp ein Drittel davon sind Frauen. Es dient aber auch als Ausbildungszentrum: Zusätzlich absolvieren täglich bis zu 36 Beamte aus ganz Tirol ihr Einsatztraining. Unter anderem steht hierfür ein moderner Schießstand zur Verfügung.
Kurze Wege, schnelle Entscheidungen
Die Tiefgarage bietet Platz für mehr als 470 Fahrzeuge, insgesamt beträgt die Nutzfläche mehr als 56.000 Quadratmeter, „das ist so viel wie die Messe Innsbruck oder das halbe Wiener Rathaus“, veranschaulichte Christine Dornaus, Geschäftsführerin der BIG-Tochter Austrian Real Estate, die die Pläne der Wiener Architekten in die Tat umsetzte.
Profitieren sollen aber auch die Bürger: „Durch kurze Wege, schnelle Entscheidungen, Service und gute Ergebnisse für ein sicheres Tirol“, fasste Innenminister Karner die Zielsetzung zusammen.
Wertschöpfung blieb großteils in Tirol
„Das ist eine großartige Investition, die auch unterstreicht, dass der Republik Österreich die Sicherheit im ganzen Land ein ganz großes Anliegen ist“, sagte LH Anton Mattle. „Man hat hier Geld in die Hand genommen und so auch zur Wertschöpfung in Tirol beigetragen.“
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.