Caps-Crack Schnetzer

Der Warmduscher mit dem Kaktus-Tattoo

Eishockey
17.10.2026 08:00

Ramon Schnetzer ist endlich bei den Vienna Capitals angekommen. Nach seiner Verletzungspause ist er voll im Saft, fühlt sich in Wien wohl. Mit der „Krone“ sprach er über Rituale vor dem Spiel, seine Familie und seine Tätowierungen.

Das Kaktus-Tattoo am linken Oberarm sticht im wahrten Sinne des Worts sofort ins Auge, wenn man Ramon Schnetzer gegenübersitzt. „Das habe ich mir in Mexiko stechen lassen, ist also ein echter mexikanischer Kaktus“, scherzt der Eishockey-Crack. Der nach Verletzung endlich bei den Vienna Capitals angekommen ist und am Freitag beim 3:2-Sieg gegen den KAC auf einen seiner Ex-Klubs traf.

Den linken Oberarm ziert ein original-mexikanischer Kaktus.
Den linken Oberarm ziert ein original-mexikanischer Kaktus.(Bild: Felix Cerny)

Im Spiel traf für die Wiener am Freitag in Klagenfurt Peeters gegen seinen Ex-Klub, Gersich doppelt, Goalie Reideborn hielt einen Penalty.

„Gegen sie zu spielen ist immer spannend, natürlich kenne ich noch einige dort.“ Ein Satz Schnetzers, der auf den KAC ebenso zutrifft, wie auf den Samstag-Gegner Vorarlberg. Der gebürtige Feldkirchner wechselte Ende der letzten Saison vom Ländle nach Kagran. „Ich fühle mich wohl in Wien und bei den Caps. Das ist mir sehr wichtig“, legt der 30-Jährige auch viel Wert auf Mentales. „Nach der Karriere möchte ich als Mentaltrainer arbeiten.“

Ramon ist gerne mit Schwester Rosa und seiner Mutter in den Bergen.
Ramon ist gerne mit Schwester Rosa und seiner Mutter in den Bergen.(Bild: Schnetzer)
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Als junger Spieler war ich extrem. Wenn ich da den falschen Stutzen zuerst aus der Tasche gezogen habe, war der Tag schon gelaufen.

Ramon Schnetzer

Da drängt sich die Frage nach Ritualen vor dem Spiel auf: „Als junger Spieler war ich extrem. Wenn ich da den falschen Stutzen zuerst aus der Tasche gezogen habe, war der Tag schon gelaufen. Heute bin ich ruhiger, weiß, was mir guttut.“ Während andere Cracks sich mit Musik pushen oder kalt duschen, dreht er vor dem Spiel den Wasserhahn Richtung Rot: „Wenn man so will, bin ich ein Warmduscher.“

Der Mann mit dem markanten Schnauzer fühlt sich in Wien wohl.
Der Mann mit dem markanten Schnauzer fühlt sich in Wien wohl.(Bild: GEPA)

Familien-Besuch in Mexiko
Ramon bewegt sich gerne in der Natur, verbringt Zeit mit der Familie. Den Vornamen verdankt er seinem aus Mexiko stammenden Vater. Beim Besuch der dortigen Verwandtschaft entstand das Kaktus-Tattoo. Eines von vielen auf der Haut des kunstinteressierten Verteidigers. Auch dabei: Der Name seiner Lieblingsband: The Ramones.

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