Er sei falsch verstanden worden, ruderte Christian Horner nach seinen Aussagen über den Teamchefposten bei Ferrari zurück. „Meine Äußerungen wurden aus dem Zusammenhang gerissen“, meinte der Brite gegenüber dem „Guardian“.
„Ob ich Ferrari in Betracht ziehen würde? Ich meine, Ferrari ist die größte Marke in der Formel 1. Das ist der Traum. Und man könnte sagen, es ist der schlafende Riese der Formel 1“, hatte Horner vor wenigen Wochen noch der „Times“ erklärt.
Rasch machten Berichte die Runde, der ehemalige Teamchef von Red Bull Racing könne Frederic Vasseur bei der Scuderia ersetzen – ein Gerücht, das Ferrari prompt dementierte.
Nur mit Beteiligung
Und auch Horner selbst fühlt sich falsch verstanden. Der Teamchefposten käme für den 52-Jährigen nur infrage, wenn er auch Anteile am Rennstall kaufen kann. „Es ist das traditionsreichste Team. Aber ich habe mir ein phänomenales Kapital aufgebaut, um den nächsten Schritt zu prüfen, den ich möglicherweise in diesem Sport unternehmen werde. Das würde mit einer Beteiligung verbunden sein, und Ferrari wird keine Anteile verkaufen“, so Horner.
Entsprechend wolle er abwarten, welche Optionen sich in den kommenden Monaten und Jahren ergeben, eilig habe er es nicht. „Ich würde nur bei der richtigen Gelegenheit zurückkehren – mit Gleichgesinnten, die gewinnen wollen. Ich würde niemals zurückkehren, nur um dabei zu sein“, stellte Horner abschließend klar.
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