Jahrelang wurde darüber diskutiert, 2028 soll das Millionenprojekt schließlich fertig sein. Am Mittwoch erfolgte der feierliche Spatenstich.
Gut Ding braucht Weile. In Jennersdorf sogar fast acht Jahre. So lange wurde über eine neue Mehrzweckhalle nachgedacht, geplant und diskutiert. Jetzt rollen die Bagger an: Mit dem Spatenstich fiel gestern, Mittwoch, der Startschuss für das Millionenprojekt.
Mehr als 500 Sitzplätze
Rund 11,2 Millionen Euro werden investiert, den Großteil davon übernimmt das Land. Auf 3750 Quadratmetern Nutzfläche sind künftig mehr als 500 Sitz- und 300 Stehplätze vorgesehen. Den späteren Betrieb übernimmt die Stadtgemeinde. Stillstehen soll die Halle freilich möglichst selten. Die Fidas Volleys können dort ihre Meisterschaftsspiele in der 2. Bundesliga austragen, Judo Jennersdorf bekommt einen eigenen Mehrzweckraum. Dazu kommen Schul- und Breitensport, Maturabälle, Kultur und andere Veranstaltungen.
„Gesellschaftlicher Faktor“
„Wenn so eine Halle entsteht, dann soll sie möglichst vielen etwas bringen“, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Das sieht auch Bürgermeister Reinhard Deutsch (Liste JES) so: „Es ist nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern auch ein gesellschaftlicher Faktor, von dem alle profitieren können.“
Sportlandesrat Heinrich Dorner verweist auf die Nutzer: „Kinder und Jugendliche, Breitensportler ebenso wie Leistungssportler bekommen moderne und zeitgemäße Bedingungen.“ Umgesetzt wird das Projekt von der Projektentwicklung Burgenland (PEB). Hybridbauweise, Luft-Wärmepumpe und Photovoltaik sollen für Nachhaltigkeit sorgen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.
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