Mo, 24. September 2018

Trotz Pleitenserie

09.12.2014 17:58

Caps-Coach sicher: So holt man den Titel

"Ich lass' mich nicht ruhigstellen, gerade jetzt braucht mich mein Team. Es ist mein Job, die richtigen Medikamente zu verabreichen." Schonung? Nicht für Gipsfuß Pokel. Und zum obligatorischen "Tritt in den Hintern" würde der Caps-Coach jetzt ohnehin nicht ausholen. "Jetzt bringt Stoff-geben nichts", sagt der Kanadier nach der fünften EBEL-Pleite in Folge.

Wobei ihn das 3:4 gegen den KAC mehr als sein Bänderriss schmerzte: Jeder Fehler wird bestraft, abgefälschte Gegentore, Goalie Zaba ist derzeit auch keine Bank, dazu zwei Aluminiumtreffer, den Puck mehrmals nicht über die Linie gebracht, im Finish die Strafen gegen Lakos und MacArthur – alles Gründe zum Verzweifeln.

Nicht so für Pokel, für ihn ist die Pleitenserie die entscheidende Phase im Titelkampf: "Das reißt uns nicht auseinander, sondern schweißt uns zusammen. So wie in Bozen. Ich habe das schon erlebt." Ein gewagter, mutiger Vergleich. Aber: Mit den Südtirolern verlor Pokel letztes Jahr Anfang Dezember vier Spiele in Folge, hatte viele Verletzte. Den Grunddurchgang beendete man als Vierter, die Zwischenrunde als Zweiter – und wurde Meister.

Ach ja, Bozens Pleitenserie endete übrigens mit 4:2 in Villach. Und wo gastieren die Caps am Freitag? Richtig… "Wir sind jedes Spiel das bessere Team, nur geht uns kurz vor der Ziellinie der Motor aus", so Pokel. "Aber wenn wir einmal über die Ziellinie kommen, sind wir nicht mehr aufzuhalten. Wir müssen nur ruhig bleiben."

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