Mo, 25. Juni 2018

Goldtor von Higuain

05.07.2014 19:57

Argentinien nach 1:0 gegen Belgien im Halbfinale

Nach Deutschland und Gastgeber Brasilien ist am Samstag das nächste Fußball-Schwergewicht ins Halbfinale der WM eingezogen. Argentinien setzte sich im Viertelfinale in Brasilia gegen Belgien mit 1:0 durch und steht erstmals seit 1990 unter den Top Vier der WM. Lionel Messi und Co. haben damit auch ihr fünftes Match bei dieser WM mit einem Tor Differenz gewonnen.

Ausgerechnet Mittelstürmer Gonzalo Higuain, der bei der WM in Brasilien noch nicht getroffen hatte, sorgte in einer schwachen Partie mit seinem Goldtor in der 8. Minute für die frühe Entscheidung. Belgien, das in diesem Spiel auf der ganzen Linie enttäuschte, verpasste hingegen die erste Halbfinalteilnahme seit 1986 und kassierte die erste Pflichtspielniederlage seit dem 11. Oktober 2011 (1:3 gegen Deutschland).

Drei neue Spieler in Argentiniens Startelf
Bei den von Alejandro Sabella betreuten Argentiniern standen mit Lucas Biglia, Martin Demichelis und Jose Basanta gleich drei Spieler erstmals bei dieser WM in der Startelf. Bei den Belgiern rückte in der Offensive Kevin Marallas anstelle von Dries Mertens in die Anfangsformation. Auf der Mittelstürmerposition setzte Teamchef Marc Wilmots neuerlich auf den erst 19-jährigen Divock Origi.

Die Argentinier übernahmen sofort das Kommando und belohnten sich mit dem frühen Führungstreffer. Nach Ballverlust von Belgiens Kapitän Vincent Kompany wurde ein Pass von Angel Di Maria von Jan Vertonghen abgefälscht, Higuian fackelte nicht lange und schoss aus 16 Metern trocken zum 1:0 ins linke Eck (8.).

Erstes Tor von Higuain bei dieser WM
Der davor hart kritisierte Angreifer von SSC Napoli traf zum ersten Mal bei dieser WM. Mit viel Zweikampfstärke und Laufarbeit, auch von Superstar Lionel Messi, bremsten die Südamerikaner die Ausgleichsbemühungen der Belgier, die Partie wurde zunehmend zerfahren.

Nach rund einer halben Stunde musste mit Di Maria einer der wichtigsten Argentinier verletzt ausgewechselt werden (33.). Messi, der mit Länderspiel Nummer 91 mit Diego Maradona gleichzog, trat mit einem Freistoß aus 17 Metern knapp am Kreuzeck vorbei (40.) in Erscheinung.

Belgiens Team fand nie richtig ins Spiel
Bei den Belgiern lief nicht viel zusammen. Kevin de Bruyne probierte es mit zwei Distanzschüssen (13., 26.), ein Kopfball von Kevin Mirallas verfehlte das Tor knapp (42.). Auch nach der Pause fanden sie nicht den Faden. Den Argentiniern, die per Konter durch Higuain die Latte trafen (54.), war es recht, dass die Partie dahinplätscherte. Für Belgien gab es jedoch Hoffnung, denn im gesamten Turnierverlauf hat man kein einziges Tor vor der 70. Minute erzielt.

Wilmots wollte mit der Einwechslung der Offensivkräfte Romelu Lukaku und Mertens das Ruder herumreißen, mehr als ein Kopfball von Marouane Fellaini (61.) und Schüsse von De Bruyne (85.) und Axel Witsel (95.) schauten aber nicht heraus. Im Konter scheiterte Messi alleine vor Goalie Thibaut Courtois (93.), den er auch in der spanischen Liga seit rund eineinhalb Jahren nicht bezwungen hat. Argentinien darf dennoch weiter vom dritten Titel nach 1978 und 1986 träumen.

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