Tiroler Schwimm-Ass

Sparring mit Weltmeister für ein EM-Ticket

Sport
08.04.2026 19:00
Porträt von Julia Kröpfl
Von Julia Kröpfl

Mit einer intensiven Vorbereitung aus Höhentraining in Flagstaff, starken Trainingspartnern wie Weltmeister Noè Ponti und viel Selbstvertrauen blickt Leon Opatril der Schwimm-EM in Paris entgegen. Zuvor liegt der Fokus des Tirolers jedoch auf den Schweizer Meisterschaften.

Seit heute finden in Uster die Schweizer Meisterschaften auf der Langbahn statt – und mittendrin: Leon Opatril, der sich vor allem auf  Kraul (50 und 100 Meter) sowie Rücken (50 und 100 Meter) konzentriert. Dort will der Oberperfer „Spaß haben und probieren alles zu geben“. Ein Ziel hat er dennoch: „Ich will seit langem wieder mal eine Bestzeit schwimmen.“

Locker und bereit für den Start
Die aktuelle Form scheint zu passen. „Die Vorbereitungen waren richtig gut“, sagte der 22-Jährige. Ein wichtiger Baustein war ein Höhentrainingslager im US-Bundesstaat Arizona. Vor rund drei Wochen folgte dann ein Vorbereitungswettkampf, bei dem er „eigentlich relativ zufrieden“ war und bereits nahe an seine Bestzeiten herankam. „Ich würde sagen, ich bin gut drauf. Hab’ einen freien Kopf und denk’ nicht zu viel darüber nach“, erklärte Opatril: „Bisher bin ich noch relativ entspannt.“ Mit dabei wird auch sein Glücksbringer sein – ein Marienkäfer, der schon Papa Stefan Opatril bei wichtigen Ereignissen begleitet hat.

Europameisterschaften als Ziel
Der Blick geht aber bereits über die Schweizer Meisterschaften hinaus – die Europameisterschaften in Paris Mitte August. „Da kann ich mich eben noch qualifizieren“, meinte Leon, der mittlerweile auch in der Schweiz lebt.

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Sich jeden Tag mit ihm zu battlen, wer quasi der Schnellere ist im Training, ist schon ein Ansporn.

Leon Opatril über Noè Ponti

Trainieren darf das Tiroler Schwimm-Ass dort gemeinsam mit einem echten Superstar: Noè Ponti. Der Schweizer gewann 2021 Olympia-Bronze, ist drei-facher Weltmeister und  schwamm schon mehrere Weltrekorde.

„Sich jeden Tag mit ihm zu batteln, wer quasi der Schnellere ist im Training, ist schon ein Ansporn“, grinste Opatril. Gleichzeitig schätzt er dessen Bodenständigkeit: „Er ist mega gelassen und überhaupt nicht abgehoben.“

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