Nicht nur die Kärntner SPÖ, jetzt will auch die ÖVP durch das südlichste Bundesland touren: Bekanntheitsgrad und Austausch mit Wählerinnen und Wählern treiben die Politik dabei an.
Veronika, der Lenz ist da – na ja fast; die Sonne bringt jedenfalls Aufbruchstimmung – oder ist es doch schon der Wahlkampf, der sich zögerlich zeigt? Obwohl die Landtagswahl noch zwei Jahre entfernt ist und die Gemeinderatswahl auch erst am 28. Februar 2027 stattfindet, touren unsere Politiker durchs ganze Land.
Was SP-Chef und LH in spe Daniel Fellner mit seiner „Mitten im Leben“-Tour startete, führt der Landtagsklub der ÖVP mit der am Freitag präsentierten „Gut für Kärnten“-Tour weiter.
Bekanntheitsgrad und Austausch
Die Roten wollen freilich ihren Spitzenkandidaten bekannt(er) machen, die Schwarzen verfolgen mit ihrer als Diskussionsformat ausgelegten Roadshow ein ähnliches Ziel: „Ansätze zu generieren, aus denen wir Initiativen für den Landtag entwickeln können“, so Klubobmann Markus Malle.
Der erste von sechs Gesprächsabenden findet am 16. März in St. Veit statt (Thema Wirtschaft & Standort). Die Idee sei laut LH-Stv. VP-Chef Martin Gruber „total wahlterminunabhängig“ entstanden. Wahlkampf hin oder her – Polit-Beobachter fragen sich: Ist der Austausch mit Wählerinnen und Wählern nicht so oder so Aufgabe der Volksvertreter?
Austausch – internen, auch wenn er vehement nach außen drängte – gab es zuletzt in der SP zuhauf; und zwar über die Wiederwahl von Parteiobmann Andreas Babler beim Bundesparteitag am Samstag. Aus Kärnten sind 40 Delegierte in Wien dabei, Spekulationen über das Wahlergebnis reichen von unter 70 bis 104 (sic!) Prozent – mit Augenzwinkern.
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