Seit ihrer Premiere Ende der Neunziger steht die Suzuki Hayabusa für eine sehr eigene Interpretation von Motorradbau: nicht filigran, nicht verspielt oder wendig, sondern kompromisslos schnell. Jetzt kommt sie als Special Edition zurück. 300 km/h schnell.
Gemeinhin gilt 299 km/h als freiwilliges Limit für Sportmotorräder, jedenfalls in den Angaben. Der „Wanderfalke“ bringt die 300 offiziell mit und wird damit auch 2026 ihrem Ruf gerecht.
Kein Generationswechsel, keine Revolution. Sondern ein gezieltes Nachschärfen eines Motorrads, das längst Legendenstatus erreicht hat.
Wer sie zum ersten Mal sieht, erkennt sie sofort. Diese gestreckte, windschnittige, aber auch leicht plumpe Silhouette. Die neue Lackierung in Pearl Vigor Blue mit weißen Grafiken setzt Akzente. Kein Show-Design, sondern eine Reminiszenz an frühere Hayabusa-Generationen – mit einem Hauch technischer Kühle. Schwarze Details an der Abgasanlage, eloxierte Endkappen, ein dezentes Special-Edition-Badge.
Unter der Verkleidung bleiben die Hard Facts im Herzstück unangetastet: Der 1340-Kubikzentimeter-Reihenvierzylinder liefert 190 PS und 150 Newtonmeter ab. In einer Zeit, in der viele Superbikes über Drehzahl und Spitzenleistung definiert werden, setzt die Hayabusa weiter auf Druck aus der Mitte. Sie war nie ein nervöses Hochdrehzahl-Instrument. Sie ist ein Kraftpaket, das schiebt, nicht schreit.
Für das neue Modelljahr hat Suzuki vor allem an der Feinabstimmung gearbeitet. Die Drehmomententfaltung in allen Fahrmodi wurde optimiert, das Ansprechverhalten wirkt noch geschmeidiger. Die Launch Control reagiert präziser, die Smart Cruise Control bleibt nun auch beim Schalten mit dem Quickshifter aktiv. Das sind keine Schlagzeilen-Features – aber Details, die im Alltag den Unterschied machen.
Auch technisch bleibt sie ihrer Linie treu: moderne Assistenzsysteme, aber kein digitaler Overkill. Das Cockpit informiert, ohne zu überfordern. Die neue Lithium-Ionen-Batterie spart Gewicht und liefert stabilere Performance – ein kleines Detail in der Summe eines sehr großen Motorrads.
Die Hayabusa ist ein Power-Cruiser mit Rennstrecken-Genen, ein Langstreckenexpress mit Kampfjet-Optik.
Erstmals zu sehen sein wird die 2026er-Ausführung auf der Moto Austria in Wels von 6. Bis 8. Februar. Aber ihre eigentliche Bühne bleibt der Asphalt. Dort, wo 150 Newtonmeter keine theoretische Größe sind, sondern spürbarer Vortrieb. Dort, wo 300 km/h nicht ausgereizt werden müssen, um zu wissen, dass sie möglich wären.
Erhältlich ab sofort ab 24.490 Euro.
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