Wer fährt zu Olympia?

„Solche Entscheidungen zu treffen, ist nie lustig“

Ski Alpin
23.01.2026 06:03

Die Qual der Wahl. Die hat Cheftrainer Marko Pfeifer hinsichtlich der Olympia-Nominierung einzig im Super-G. „Da“, bestätigt der Kärntner, „sind wir eine sehr kompakte Mannschaft.“ Schon vier Athleten standen in dieser Saison auf dem Podest. Womit ausgerechnet Lukas Feurstein, im Vorjahr beim Weltcupfinale in Sun Valley Österreichs einziger Saisonsieger, in Bormio die Zuschauerrolle droht. 

Letzte Chance, sich in das Rampenlicht zu fahren? Heute auf der Streif.

Vincent Kriechmayr: Sieger in Beaver Creek, Zweiter in Copper. Ein Fixstarter. Der heute seinen zweiten Super-G-Sieg in Kitz nach 2021 jagt: „Ich habe aktuell viel Freude am Skifahren, genieße es sehr – vielleicht mehr als die letzten Jahre“. Kitzbühel löst beim 34-Jährigen nach wie vor Nervenkitzel aus: „Dafür mache ich das ganze aber auch – ich bin gerne nervös am Start, dieser Kitzel macht es für mich aus.“ Ob er heute seinen letzten Super-G auf der Streif bestreiten, seine Karriere im Sommer beenden wird? „Das werden wir sehen“, zwinkerte „Vinc“.

Vincent Kriechmayr
Vincent Kriechmayr(Bild: Christof Birbaumer)

Raphael Haaser: Vier Mal Top zehn, je Dritter in Copper und Beaver Creek – auch der Vize-Weltmeister ist ein Fixstarter im Olympia-Super-G. Auch, weil ihm die „Stelvio“ in Bormio liegt, er hier seine ersten beiden von mittlerweile sieben Podests einfuhr. Ein Weltcupsieg fehlt ihm noch, im Vorjahr war er in Kitzbühel Zweiter. Sein viraler Infekt der letzten Tage ist ausgeheilt.

Raphael Haaser
Raphael Haaser(Bild: GEPA)

Marco Schwarz: Feierte vor Jahreswechsel in Livigno seinen Premierensieg in einem Speed-Rennen - und ist damit ein Fixstarter in Bormio. Heute bestreitet der Kärntner sein erstes Rennen auf der Streif. Auch ihn plagte zuletzt ein grippaler Infekt, der ist Geschichte: „Die Energie ist wieder da.“

Marco Schwarz
Marco Schwarz(Bild: Sepp Pail)

Drei Fixstarter also. Die besten Karten für Startplatz vier hat Stefan Babinsky, zuletzt Zweiter in Wengen – sein erstes Weltcup-Podest. „Es hat bewiesen, dass sich die harte Arbeit auszahlt, das war ein lässiges Gefühl.“ Und seine Fahrkarte für Bormio. In der Abfahrt ist er gesetzt, im Super-G (wohl) auch.

„Wir werden ein starkes Team stellen“
Außer, Feurstein (6. in Copper) oder Daniel Hemetsberger (7. in Gröden) gelingt heute der ganz große Wurf. „Ich glaube“, winkt „Hemi“ ab, „das Super-G-Team stellt sich von alleine auf, dafür bräuchte ich einen Sieg.“ In der Abfahrt wird er aber dabei sein. Was Cheftrainer Marko Pfeifer und Alpindirektor Christian Mitter am Montag verkünden werden, nach Kitzbühel muss das elfköpfige Bormio-Aufgebot stehen. „Solche Entscheidungen zu treffen, ist nie lustig“, meint Pfeifer. „Aber wir werden ein starkes Team stellen.“ Speziell im Super-G ...

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