Neuer, günstiger Plan

Grazer Stadion: Dieser Elfmeter muss jetzt sitzen

Steiermark Newsletter
20.01.2026 21:44

Nach jahrelangem Abtasten wird die Grazer Stadion-Causa nun plötzlich zu einem Schlagabtausch. Auf den Vorstoß von Sturm und GAK kontert die Stadt Graz mit einem Gegenvorschlag – und setzt auch das Land unter Druck. Trotz der Spielchen scheint eine Lösung in Griffweite. Klar ist: Dieser Elfmeter muss sitzen, sonst ist der Gesichtsverlust perfekt. 

Wie kann es sein, dass der neue Stadion-Vorschlag der Stadt Graz mit 70 Millionen Euro plötzlich nur noch die Hälfte der im Vorjahr vorgelegten Machbarkeitsstudie (145 Millionen Euro) kostet? Das fragt sich nicht nur der Grazer ÖVP-Chef Kurt Hohensinner. Konkrete Details ist die Stadtregierung noch schuldig.

Dennoch darf man Hoffnung haben: Es bewegt sich was in der Stadion-Causa. Das dürfen sich Sturm und GAK durchaus auf ihre Fahnen heften. Ihr Vorschlag in der Vorwoche erwischte die Stadtpolitik am falschen Fuß und nötigte sie, endlich in die Gänge zu kommen. Dass der nunmehrige Stadt-Vorschlag nicht mit den Vereinen abgesprochen war, darf wohl als bissigen Konter verbucht werden.

Jetzt muss die Zeit der Spielchen vorbei sein, jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Das gilt auch für das Land Steiermark, das sich bisher bequem am Spielfeldrand aufgehalten hat und nun aktiv ins Geschehen eingreifen muss. 

Für alle Beteiligten ist es wohl die letzte Chance, die Endlos-Causa gesichtswahrend abzuschließen und Liebenau zwar nicht zur Hochglanz-Arena, aber (international) wieder herzeigbar zu machen. Um im Fußballjargon zu bleiben: Dieser Elfmeter muss sitzen. Wird er kläglich vergeben, brennt der Hut – womöglich auch an der Wahlurne.

Einen schönen Mittwoch! 

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