Große Emotionen nach dem Weltcup-Rennen am Kronplatz. Das Comeback von Federica Brignone hat selbst den Sieg von ÖSV-Ass Julia Scheib überstrahlt. Auf welche Art und Weise die Gesamtweltcupsiegerin des vergangenen Jahres zurückgekehrt ist, hat selbst bei ihren größten Konkurrentinnen für Aufsehen gesorgt. Mikaela Shiffrin war deutlich ergriffen.
292 Tage nach ihrer schweren Verletzung hat sich Brignone im Riesentorlauf am Kronplatz im Ski-Weltcup zurückgemeldet. Und wie! Bei ihrem Comeback landete die Italienerin gleich auf dem sechsten Rang. „Ich bin überglücklich. Es ist ein schöner Traum!“, erklärte sie anschließend unter Tränen gegenüber „Eurosport“.
Der Traum von den Olympischen Spielen in ihrer Heimat hat sich wohl tatsächlich noch erfüllt. „Es war ein harter Weg bis hierher“, so die 35-Jährige. Doch nicht nur sie war nach dem Rennen ergriffen, auch ihre Konkurrentinnen wurden emotional.
Eine sichtlich ergriffene Mikaela Shiffrin musste nach dem Rennen – auf das Comeback ihrer Konkurrentin angesprochen – zuerst schwer schlucken und nach Worten ringen. „Dass Federica so zurückkommt – das ist einfach spektakulär“, erklärte die US-Amerikanerin schließlich ergriffen. Auch hinsichtlich ihrer eigenen Leidensgeschichte sei „Fede“ eine große Inspiration, gab sie schließlich noch zu.
„Vorbild für unseren Sport“
Sara Hector wiederum erklärte gegenüber „BR“: „Es ist so geil, sie ist ein so netter Mensch und ein Vorbild für unseren Sport. Dass „Fede“ mit wenig Training so stark fährt, ist echt cool.“
Für Brignone war es das erste Rennen seit ihrer Verletzung, die 35-Jährige hatte sich am 3. April bei einem Sturz bei den italienischen Ski-Meisterschaften in Val di Fassa eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss zugezogen.
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