Millionen für Kicker

Die Kasse klingelt – jetzt muss gekauft werden

Steiermark Newsletter
12.01.2026 10:30

Das neue Jahr begann für die beiden Grazer Fußball-Bundesligaklubs Sturm und GAK sehr gut. Und zwar aus finanzieller Sicht. Beide Vereine dürfen sich über hohe Einnahmen nach Spielerverkäufen freuen. Jetzt sind aber die Sportdirektoren der Klubs am Zug – und müssen liefern!

Spieler entwickeln – und sie dann lieber früher als später zu Geld zu machen. Das ist das beherrschende Credo heutzutage bei Fußballvereinen. Im „Business“ Fußball, wo am Ende wohl auf Sicht doch Geld quasi auch Tore schießt, ist es im internationalen Vergleich wahrscheinlich gar nicht mehr anders möglich, um mit den großen Ländern irgendwie Schritt zu halten bzw. sie als österreichischer Klub nicht komplett aus den Augen zu verlieren.

Sturm bewies in den letzten Stunden einmal mehr, wie es gehen kann. Legionär Tochi Chukwuani wurde einst um im Fußball läppische 150.000 Euro verpflichtet. Jetzt wechselte der Däne zu Traditionsklub Glasgow Wangers und könnte (bei entsprechenden Bonuszahlungen, so gewisse Statistiken erreicht werden) über fünf Millionen Euro einbringen.

„Schau her, dort gehe ich hin“, könnte Tochi Chukwuani seinen mittlerweile „Ex-Kollegen“ bei ...
„Schau her, dort gehe ich hin“, könnte Tochi Chukwuani seinen mittlerweile „Ex-Kollegen“ bei Sturm gezeigt haben.(Bild: Sepp Pail)

70 Millionen
Nimmt man die Zahlen auf www.transfermarkt.at für bare Münze, hat Sturm in den letzten fünf Jahren die sechs größten Transfers der Klubgeschichte getätigt – und dabei zusammen knappe 70 Millionen Euro fließen lassen. In einer anderen Dimension machen sich jetzt auch GAK (Legionär Sadik Fofana wird für einen mittleren bis hohen sechsstelligen Betrag zu Lecce nach Italien wechseln) und Hartberg ran, das „große Geld“ zu verdienen. Bei Hartberg kickt mit Elias Havel eine vielleicht kommende Nationalteamaktie, die im Sommer die Millionengrenze sprengen dürfte. Was die jeweiligen Sportdirektoren aber nicht vergessen dürfen: Jetzt gilt es, mit einem Teil dieser Einnahmen auch wieder den eigenen Kader zu verstärken. Die Ansprüche bleiben hoch – im „Business“ namens Fußball.

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