Jetzt ist es amtlich! Sturm gibt Mittelfeldspieler Tochi Chukwuani offiziell an die Glasgow Rangers ab. Im Herbst hatte sich der Däne noch mit den Schotten duelliert, jetzt trägt er selbst das Königsblau des Traditionsklubs. In Graz kann man sich über einen satten Transferüberschuss freuen.
In den Sozialen Medien jubelten die Fans der Glasgow Rangers schon seit Stunden über die Ankunft von Tochi Chukwuani: Weil Sturms dänischer Mittelfeldmann im Herbst in der Europa League gegen Celtic die volle Härte gezeigt hatte, just gegen den Rivalen der Rangers Rot gesehen hatte.
„Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf meine Zeit beim SK Sturm zurück. Die Titelgewinne und diese besonderen Momente mit Mitspielern, Trainerteam und den Fans werde ich nie vergessen“, verabschiedet sich Chukwuani, der bei den Rangers für dreieinhalb Jahre unterschrieben hat, bei den Grazer Fans. „Tochi ist ein weiteres Beispiel für die Entwicklung, die junge Spieler beim SK Sturm nehmen können und wir sind stolz auf den gemeinsamen und erfolgreichen Weg, den wir mit ihm gegangen sind“, sagt Sportchef Michael Parensen. „Er hat sich diesen nächsten Karriereschritt durch seine konstanten Leistungen verdient.“
In Graz kann man sich die Hände reiben. Der Abgang des Mittelfeld-Abräumers reißt zwar ein Loch in den Kader, das Geld kann man aber sehr gut brauchen. Zumal der erst 22-Jährige, der insgesamt 62 Pflichtspiele für die Schwarzen (vier Tore, drei Assists) absolvierte, einst für „nur“ 150.000 Euro vom dänischen Klub Lyngby zu Sturm gewechselt war und jetzt ein sattes Transferplus von kolportierten 4,6 Millionen Euro einbringt.
Sechster der Rangliste
In der „ewigen Rangliste“ der Rekordabgänge nimmt Chukwuani einen Platz in den Top Ten ein. Angeführt wird das Ranking natürlich von Rasmus Höjlund, der im Sommer 2022 um kolportierte 17 Millionen (mit Boni sogar bis zu 20 Mio.) zu Atalanta Bergamo gewechselt war. Die Deals mit Mika Biereth (Monaco) und Emanuel Emegha (Straßburg) gingen laut transfermarkt.at bei stolzen 13 Millionen über die Bühne, auch Alexander Prass (zu Hoffenheim) brachte Sturm eine kolportierte zweistellige Millionensumme. Kelvin Yeboah (6,5 Mio. zum FC Genua) war einst der erste Schicker-Millionen-Deal bei Sturm. Dahinter kommt schon Tochi Chukwuani. Inklusive möglicher Boni könnte der Transfer Sturm sogar knapp über fünf Millionen Euro bringen.
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