Bei der Vierschanzentournee präsentierten sich die heimischen Springer von ihrer besten Seiten. Für die Olympischen Winterspiele in Italien (6. bis 22. Februar) darf ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl jedoch nur vier Athleten nominieren. „Das ist ein bissl bitter“, monierte der Tiroler.
Nach der Tournee ist vor Olympia. In 30 Tagen steht im italienischen Predazzo schon das erste Training für das Herren-Springen auf der Normalschanze (9. Feber) auf dem Programm. Jan Hörl hat beste Erinnerungen an den für die Winterspiele neu errichteten Bakken, der Salzburger gewann dort im September mit Schanzenrekord die Olympia-Generalprobe.
Hörl muss sich die Trampolino Giuseppe dal Ben allerdings neu erarbeiten. Und das hat nicht nur mit dem Untergrundwechsel von Matten auf Schnee zu tun. Nach dem schweren Sturz und Kreuzbandriss von Eva Pinkelnig beim Olympia-Test wurde die Schanzentisch-Neigung reduziert. „Die Flugkurve passt jetzt besser“, versichert Renndirektor Sandro Pertile.
Im österreichischen Team dürfte es zur härtesten Olympia-Ausscheidung aller Zeiten kommen. Aufgrund der neuen Quotenregelung dürfen maximal vier rot-weiß-rote Adler nach Predazzo fahren, nicht einmal im Training ist ein Ersatzmann erlaubt.
„Die Mannschaft stellt sich am Ende selbst auf“
Mit Daniel Tschofenig, Stefan Kraft, Jan Hörl und Stephan Embacher haben sich schon vier ÖSV-Adler einen Stockerlplatz in diesem Winter gekrallt. Da muss auch Peking-Held Manuel Fettner für ein Olympia-Ticket bis zum Quali-Schluss ordentlich aufzeigen. „Die Mannschaft stellt sich am Ende selbst auf“, meint Cheftrainer Andreas Widhölzl.
Die Mannschaft stellt sich am Ende selbst auf.
Andreas Widhölzl
Eine spezielle Vorbereitung für die Spiele plant der Chefadler für seine Schützlinge nicht: „Die meisten wollen im Weltcup springen, um im Rhythmus zu bleiben. Falls einer eine Pause möchte, werden wir das besprechen.“
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