Fast alle Frauen kennen das monatliche Szenario: Setzt die Regel ein, leiden die meisten an mehr oder weniger starken Schmerzen. Will „frau“ dann nicht zu Schmerzmitteln greifen, helfen auch Übungen aus der Physiotherapie. Dabei stehen Bewegung, Entspannung und Aufbau der Muskulatur sowie bessere Durchblutung im Mittelpunkt.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich, doch die Menstruation ist nach wie vor ein Tabuthema. Lange gab es dazu auch kaum Daten. Nun weiß man mehr: 67 Prozent, also 1,9 Millionen Frauen, haben monatlich mittelstarke bis sehr starke Schmerzen während ihrer „Regel“. Die körperlichen Beschwerden reichen von Unterleibs- und Rückenschmerzen über Krämpfe bis hin zu Kopfweh. 55 Prozent greifen auf Schmerzmittel zurück, um den Alltag bewältigen zu können – so Daten des ersten Menstruationsgesundheitsberichts des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz aus dem Jahr 2024.
Schmerzen muss „frau“ nicht aushalten!
Mädchen und Frauen nehmen außerdem oft an, dass Schmerzen natürlich seien und ausgehalten werden müssen. „Das ist aber nicht so. Man muss Schmerzen nicht hinnehmen, sondern kann aktiv etwas dagegen tun. Beschwerden lassen sich meist gut verbessern“, klärt Physiotherapeutin Katharina Meller von „Traumzeiten“ – Praxis für Physiotherapie im Gesundheitspark Göttlicher Heiland in Wien auf.
50% der Eltern in Österreich haben mit ihren Kindern über Menstruation gesprochen – davon suchten 70% der Mütter, aber nur knapp die Hälfte der Väter das Gespräch.
Quelle: BIPA-Umfrage vom September 2025
Nach medizinischer Abklärung kann „frau“ spezielle Übungen aus der Physiotherapie ausprobieren. „Durch die Bewegung entspannt sich die Muskulatur, der untere Rücken und Beckenboden werden besser durchblutet. Dabei immer ruhig atmen. Das bekämpft krampfartige Schmerzen im Unterleib“, so Katharina Meller, bevor sie die Übungen mit Model Bettina vorzeigt.
Die besten Übungen bei Regelschmerzen
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