Man könnte sagen: Gut, dass dieses Jahr vorbei ist. Hollywood hat 2025 einen Albtraum erlebt, wie ihn selbst die Traumfabrik noch nie gesehen hat. Es war ein Jahr voller Tod, Gewalt, Krankheit und Tragödien, die selbst abgebrühte Insider sprachlos machten. Was sich in den Villen der Stars, hinter verschlossenen Türen und fernab der roten Teppiche abspielte, sprengte jede Vorstellungskraft.
Der Schock kam gleich zu Beginn des Jahres. Hollywood-Ikone Gene Hackman, zweifacher Oscar-Preisträger und eine lebende Legende des amerikanischen Kinos, wurde gemeinsam mit seiner Ehefrau Betsy Arakawa tot in seinem Haus gefunden. Wochenlang hatten sie dort gelegen. Was zunächst wie ein rätselhafter Todesfall wirkte, entpuppte sich als zutiefst erschütterndes Drama.
Arakawa, 30 Jahre jünger als ihr Mann, war an einer seltenen Hantavirus-Infektion gestorben. Hackman, schwer an Alzheimer erkrankt, blieb allein zurück – orientierungslos, hilflos, ohne Versorgung. Tage später starb er selbst an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. In seinem Magen: keine Nahrungsreste. Ein Hund verendete ebenfalls – verdurstet, verhungert. Es war ein stilles, grausames Ende einer Hollywood-Legende, das weltweit Entsetzen auslöste.
Doch 2025 hatte gerade erst begonnen!
Im Februar dann der nächste Schlag: Der plötzliche Tod von „Buffy“-Star Michelle Trachtenberg. Erst 39 Jahre alt, gefunden leblos in ihrer Wohnung in New York. Wochenlang rätselte man über die Ursache, bis die Gerichtsmedizin Klarheit schuf. Komplikationen durch Diabetes mellitus. Ein natürlicher Tod – und doch einer, der Fans schockierte. Eine Schauspielerin, die Generationen geprägt hatte, war einfach weg.
Es folgten weitere Verluste, einer schwerer zu ertragen als der andere. Pamela Bach-Hasselhoff, Schauspielerin und Ex-Frau von David Hasselhoff, wurde tot in ihrem Haus in Los Angeles gefunden. Wenig später starb TV-Herzensbrecher Richard Chamberlain, das Gesicht von „Die Dornenvögel“, nach Komplikationen eines Schlaganfalls. Val Kilmer, weltberühmt durch „Top Gun“, „The Doors“ und „Batman“, erlag mit nur 65 Jahren einer Lungenentzündung – geschwächt durch Jahre des Kampfes gegen den Kehlkopfkrebs.
Der Sommer brachte keine Erleichterung. Michael Madsen, Tarantino-Star mit über 300 Filmrollen, starb an einem Herzstillstand in seinem Haus in Malibu. Malcolm-Jamal Warner, bekannt aus der „Cosby Show“, kam beim Schwimmen im Urlaub ums Leben. Und dann traf ein Tod die Musikwelt mitten ins Herz: Ozzy Osbourne. Seine letzten Minuten schilderte Ehefrau Sharon später unter Tränen. Ein zärtlicher Abschied, ein letzter Kuss – dann brach der Black-Sabbath-Frontmann im Fitnessraum zusammen. Herzinfarkt. Ende einer Ära.
Horror-Mord absoluter Tiefpunkt
Der absolute Tiefpunkt dieses Horrorjahres folgte jedoch gegen Jahresende. Brentwood, eine der exklusivsten Gegenden von Los Angeles. Dort wurden Kult-Regisseur Rob Reiner, der Mann hinter „Harry und Sally“, und seine Ehefrau Michele brutal ermordet. Tatverdächtig: der eigene Sohn.
Die Ermittlungen zeichneten ein Bild aus Eskalation, innerfamiliären Spannungen und blanker Gewalt. Ein Messer, durchgeschnittene Kehlen, Blutspuren bis in ein Hotel. Ein Verbrechen, das selbst erfahrene Ermittler fassungslos zurückließ – und Hollywood in Schockstarre versetzte.
Trauer um Ikonen – Dramen in Deutschland
Als wäre all das nicht genug, starben weitere Ikonen. Robert Redford verstarb friedlich im Schlaf, Diane Keaton erlag einer Lungenentzündung. In Deutschland traf es Nadja „Naddel“ Abd el Farrag, die an Organversagen starb, und die erst 41-jährige Schauspielerin Wanda Perdelwitz, die nach einem tragischen Fahrradunfall ums Leben kam.
Die Kessler-Zwillinge, jahrzehntelang fester Bestandteil der internationalen Showwelt, starben gemeinsam mit 89 Jahren.

2025 wird als Jahr in Erinnerung bleiben, in dem der Glamour bröckelte und die dunkle Wahrheit sichtbar wurde: Ruhm schützt nicht vor Krankheit, Reichtum nicht vor Einsamkeit, Erfolg nicht vor Gewalt.
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