Nachdem in der Abfahrt am Sonntag Matthias Mayer und Max Franz ihr erstes Rennen bei Winterspielen bestritten, gibt heute auch ihr Kärntner Landsmann und Freund Otmar Striedinger sein Olympia-Debüt. Und alleine die Tatsache, dass er überhaupt in Sotschi ist, ist für ihn ein Riesenerfolg. "Für mich waren diese Spiele überhaupt kein Thema. Und wenn mir vor ein paar Monaten wer gesagt hätte, dass ich zu Olympia fahre, hätte ich geantwortet: Bist nicht ganz dicht?"
Weil vor dieser Saison ein 25. Platz in der Bormio-Abfahrt 2012 sein Weltcup-Highlight gewesen war. Aber schon in der Vorbereitung hatte der 22-Jährige immer wieder aufhorchen lassen. "Auf den heißt’s aufpassen", meinte Klaus Kröll deshalb etwa schon im Oktober. Was Striedinger vor allem mit seinem zweiten Platz im Super-G von Beaver Creek bestätigen sollte. Die heutige Kombi betrachtet er nur als Aufwärmen für den Super-G am Sonntag: "Da will ich eine Medaille - weil alles andere bei Olympia nicht zählt!" Dass das auch bei der Premiere alles andere als unmöglich ist, hat ihm Freund Mayer am Sonntag vorgemacht.








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