Drama in Italien

Spielabbruch wegen Morddrohungen: Klub bestraft

Sport
29.01.2014 12:36
Der italienische Drittligist ASG Nocerina ist nach dem Skandal um ein wegen Morddrohungen abgebrochenes Spiel aus der Meisterschaft ausgeschlossen worden. Der Klub wird in eine untere Liga zurückgestuft und muss eine Strafe von 10.000 Euro zahlen, wie die Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbandes FIGC am Mittwoch entschied.

Im vergangenen November (siehe Infobox) war die Partie zwischen Nocerina und US Salernitana wegen Morddrohungen der eigenen Ultras gegen die Mannschaft nach 20 Minuten abgebrochen worden. Nocerina hatte den Spielabbruch provoziert, indem das Team direkt zu Beginn dreimal wechselte und dann hintereinander fünf Spieler mit angeblichen Verletzungen den Platz verließen.

Die Ultras wollten mit ihren Drohungen verhindern, dass die Partie stattfindet, weil ihnen aus Sicherheitsgründen der Zugang zum Stadion verwehrt worden war. Das Skandalspiel hatte Empörung und Wut in Italien ausgelöst.

Neben der Strafe für den Verein belegte der FIGC den ehemaligen Klubpräsidenten, den Geschäftsführer und den Teamarzt mit Berufsverboten von dreieinhalb Jahren. Der Trainer und Co-Trainer wurden für dreieinhalb und fünf Spieler für ein Jahr gesperrt. Sechs weitere Spieler sprach die Disziplinarkommission frei.

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