Quasi im Schongang ist der FC Bayern München in das Achtelfinale der Champions League marschiert. Zugleich hat der deutsche Fußball-Meister am Dienstag mit dem deutlichen 4:0 (1:0) gegen Rapid seine Chance auf den Sieg in der Vorrundengruppe A bewahrt. Die Tore beim 50. Sieg im 105. Champions-League-Spiel erzielten Sebastian Deisler (21.), der Iraner Ali Karimi (54.) und der spät auftrumpfende Torjäger Roy Makaay (72./76.) mit einem Doppelschlag.
Obwohl es die Bayern in den ersten Minuten ruhig angehen ließen, konnten sich die Hütteldorfer, die auch in ihrem 11. Champions-League-Spiel ohne Sieg blieben und weiter keinen Auswärts-Punkt in der Königsklasse vorweisen können, nicht durchsetzen.
Chancen hingegen die Bayern: Nach einem Eckball des Deutschen Deisler verfehlte Valerien Ismael (9.) per Kopf das Tor nur knapp. Auch die erste große Chance für Makaay (15.) bereitete Deisler vor. Beinahe logisch, dass er auch für die Führung verantwortlich war. Nach Vorarbeit von Ze Roberto und Makaay traf er mit einem satten Schuss aus 18 Metern (21.). Es war sein drittes Tor im vierten Europapokalspiel in dieser Saison.
Es hätte noch schlimmer werden können
Auch in der Folgezeit beherrschten die Bayern die Wiener. Einziges Manko der Münchener war die schlechte Chancenverwertung. Die beste Möglichkeit vergab Ze Roberto (33.), als er nach wunderbarer Flanke von Makaay völlig frei den Ball per Kopf über die Latte beförderte. Bayern-Torwart Oliver Kahn musste nur einmal bei einem Kopfball von Jozef Valachovic eingreifen.
Nach dem Wechsel war Rapid anscheinend nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Das gelang aber nur bis zur 54. Minute. Nach einem Eckball von dem für Ze Roberto eingewechselten Bastian Schweinsteiger traf Karimi aus elf Metern beinahe ungehindert. Danach konnten die Gastgeber schalten und walten, wie sie wollten. Als Makaay mit dem 3:0 (72.) und 4:0 (76.) seine Torflaute in der Champions League beendet hatte, war die Bayern-Welt endgültig in Ordnung.
München übernahm damit die Tabellenführung mit zwölf Zählern vor dem punktgleichen italienischen Meister Juventus Turin, der den FC Brügge schlug.








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