Der ÖFB wird Anfang März die Gegner für die EM-Qualifikation 2016 bereits kennen, denn die Auslosung erfolgt am 23. Februar. Derzeit schaut es stark danach aus, dass die Österreicher gerade noch in den dritten Lostopf rutschen.
Gefahr droht aber noch von den Isländern, die mit einem Play-off-Erfolg gegen Kroatien und der damit verbundenen WM-Qualifikation Österreich noch abfangen könnten. "Das sind aber reine Spekulationen", meinte Ludwig. Denn die UEFA hält den genauen Berechnungsschlüssel wie immer streng geheim, die endgültige Topfeinteilung soll dann allerspätestens Anfang bis Mitte Dezember veröffentlicht werden.
Zu 99 Prozent bereits abgesegnet ist das Quali-Format für die EM 2016, an der erstmals 24 statt bisher 16 Nationen teilnehmen dürfen. Jeweils die Top Zwei der neun Quali-Gruppen plus der beste Dritte schaffen direkt den Sprung zur Endrunde. Die acht weiteren Dritten kämpfen in vier Play-off-Duellen um die restlichen vier Tickets.
Nations League nimmt Formen an
Die von der UEFA angedachte Gründung einer Liga für Nationalteams, die die Freundschaftsspiele ersetzen soll, nimmt unterdessen offenbar konkrete Formen an. Laut Ludwig könnte die Nations League, die in Divisionen aufgeteilt und mit Auf- und Abstieg gespielt werden soll, nach dem Ende der WM 2018 in Russland gestartet werden. Konzepte und Terminpläne werden laut Ludwig derzeit erstellt. "Eines ist klar, die Nations League soll kein Zirkus-Bewerb werden", sagte Ludwig.









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