Bisher galt in den USA, dass Investoren entweder ein Vermögen von mehr als einer Million Dollar oder ein Jahreseinkommen über 200.000 Dollar (146.263 Euro) haben müssen, um Geld in Privatfirmen investieren zu können. Nun dürfen auch Interessenten mit einem Vermögen oder Jahreseinkommen unter 100.000 Dollar kleinere Beträge beisteuern.
Kleinunternehmen hoffen, mit dem Crowdfunding viele Interessenten anzulocken, deren Gelder sich zu einer nennenswerten Finanzierungshilfe summieren. Nach den neuen Vorschriften dürfen sie nun von Kleinanlegern insgesamt mehr als eine Million Dollar im Jahr annehmen. Eine Anmeldung bei der SEC ist nicht erforderlich.
Allerdings müssen die Kleininvestitionen über einen Vermittler oder über Crowdfunding-Portale im Internet abgewickelt werden. Auch sind bestimmte Informationen wie Finanzberichte vorgeschrieben, um Investoren vor Betrug zu schützen. Die SEC gibt der Öffentlichkeit nun drei Monate Zeit, um Stellung zu beziehen.
Unter Crowdfunding versteht man auch das Sammeln von Spenden im Internet, mit denen etwa Hilfsaktionen für Katastrophenopfer oder Kunstprojekte wie Filme unterstützt werden. Die SEC-Regeln sind aber für Investoren gedacht, die auf eine Rendite hoffen.











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