Neue Details enthüllt

Der „Poker des Jahres“ um Wirtz nimmt Fahrt auf!

Fußball International
23.05.2025 12:14

Der „Transfer-Poker des Jahres“ um Florian Wirtz nimmt jetzt so richtig Fahrt auf! So gut wie alle internationalen Top-Klubs wollen ihn haben, aber wer kann sich den 22-jährigen Spielmacher wirklich leisten? Nun gibt’s neue Entwicklungen.

Zu Florian Wirtz muss man nicht mehr viel sagen. Er hat sich bei Bayer Leverkusen mehr als nur ins Rampenlicht gespielt und halb Europa kämpft um einen Transfer des „Zehners“. Doch der deutsche Nationalspieler, der bei Leverkusen noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, hat auch seinen Preis: Von einer Ablösesumme von mindestens 150 Millionen Euro ist die Rede, hinzu kommen Gehalt, Bonuszahlungen, Beraterhonorare, und ein mögliches Handgeld. Ein teures Gesamtpaket, das sich nur die wenigsten leisten können.

Weshalb Manchester City schon einen Rückzieher machte. Der englische Top-Klub schätzt die Ausgaben auf rund 300 Millionen Euro, berichtet die BBC. Offenbar zu viel …

Der FC Bayern hat Florian Wirtz als Transferziel Nummer eins für diesen Sommer definiert.
Der FC Bayern hat Florian Wirtz als Transferziel Nummer eins für diesen Sommer definiert.(Bild: AFP/APA/INA FASSBENDER, FC Bayern)

Reise von Wirtz an den Tegernsee geplant
Der FC Bayern und der FC Liverpool liegen im Poker um Wirtz vorne. Und dieser schreitet wöchentlich oder gar täglich voran. Wie „Bild“-Fußballchef Christian Falk im frisch veröffentlichten Podcast „Bayern-Insider“ berichtet, führt Ehrenpräsident Uli Hoeneß höchstpersönlich die Verhandlungen mit dem Wirtz-Clan. Nicht etwa Sportvorstand Max Eberl oder Sportdirektor Christoph Freund. „Hoeneß ist der Macher in diesem Deal, ist er von Beginn an durch den Kontakt mit Hans-Joachim Wirtz, dem Vater von Florian Wirtz. Jetzt soll Wirtz selbst kommen und die Reise von Florian Wirtz soll angeblich an den Tegernsee geplant sein“, betonte Falk.

Uli Hoeneß führt die Verhandlungen mit dem Wirtz-Clan.
Uli Hoeneß führt die Verhandlungen mit dem Wirtz-Clan.(Bild: AFP)

Liverpool als ernsthafte Konkurrenz für den FC Bayern
Wirtz soll bereits für Gespräche nach Liverpool geflogen sein. Dort soll er auch schon den Wohnungsmarkt unter die Lupe genommen haben. „Er hat sich die Gegend angeschaut, er hat sich angeblich Häuser angeschaut, wenn man den Kollegen vor Ort glauben darf. Und es ging definitiv darum, dass Liverpool alles geben wird. Finanziell gibt es keine Grenzen für sie“, sagt „Bild“-Reporter Tobias Altschäffl. Die Bayern versuchen also schon in den kommenden Wochen „den Decken drauf zu machen“. Es seien bereits „sehr ausgearbeitete finanzielle Rahmendaten des FC Bayern vorbereitet. Also die wissen, sie müssen jetzt schnell sein, um das Thema vor Liverpool vom Tisch zu kriegen.“

Wenn Liverpool Wirtz nicht bekommt, hat man übrigens schon einen Plan B. Dann muss sich Österreichs Trainer-Legionär Oliver Glasner fürchten. Crystal-Palace-Star Eberechi Eze soll dann zu den „Reds“ wechseln.

Was ist mit Real Madrid?
Ruhiger ist es noch um Real Madrid. Die Königlichen müssen zunächst Spieler verkaufen, um das „Paket Wirtz“ stemmen können, heißt es. Rodrygo gilt bereits als Verkaufskandidat. Der Brasilianer hat einen Marktwert von 100 Millionen Euro. Auch Aurelién Tchouaménie könnte gehen, sein Wert liegt bei 80 Millionen Euro. Deshalb wird es wohl vorerst kein schnelles Angebot für Wirtz geben. Sollte Real Madrid ernsthaft in den Poker um Florian Wirtz einsteigen, dann wohl erst in einigen Wochen. Klar ist, dass neue Real-Trainer Xabi Alonso seinen Lieblingsschüler natürlich gerne von Leverkusen nach Madrid mitnehmen möchte.

Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus empfiehlt Wirtz übrigens, vorerst in der deutschen Bundesliga zu bleiben. „Ich weiß nicht, ob sich Wirtz bereit fühlt fürs Ausland. Ich würde ihm nochmal zwei bis drei Jahre in Deutschland empfehlen“, so Matthäus, der auch auf die WM 2026 verweist. Bei einem neuen Klub müsste sich Wirtz erst einmal durchsetzen. „Wenn er nicht in Leverkusen bleiben will, soll er sich dem FC Bayern anschließen. Aber es ist auch internationale Konkurrenz da, die vielleicht wirtschaftlich besser aufgestellt ist. Er muss und wird eine Entscheidung treffen, aber er soll sie aus Überzeugung treffen.“

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