"Krone": Hallo "Anton" – noch Erinnerungen an die Zeit in Österreich?
Mikael Antonsson: Ja, natürlich. Ich hatte mit der Austria viel Erfolg, war aber leider auch viel verletzt, musste immer wieder pausieren. Das war das einzig Negative in dieser Zeit.
"Krone": Verletzungen und Krankheiten prägen Ihre Karriere.
Antonsson: Ich hatte wirklich schon alles. Beinbruch, Knieverletzung, am schlimmsten war aber die Zeit in Kopenhagen, als ich Herzrhythmusstörungen bekam.
"Krone": Sie mussten lange pausieren, bekamen dann wieder grünes Licht von den Ärzten – kennt man die Ursache?
Antonsson: Es gibt nur Vermutungen. Ich hatte 1999 eine Knieoperation, bekam ein Narkosemittel, das ich nicht vertrug, da ich damals auch noch eine Infektion im Körper, die nicht bemerkt worden war, hatte. Mein Leben hing am seidenen Faden, die Ärzte sagten mir später, dass Sekunden über Leben und Tod entschieden. Möglicherweise war diese Geschichte Jahre später schuld an den Herzproblemen.
"Krone": Jetzt sind Sie wieder voll da, stärker denn je, im Team erste Wahl – obwohl es auch da für Sie kurios gelaufen ist.
Antonsson: Kann man sagen. Im Unter-21-Team hießen meine Mitspieler Ibrahimovic, Elmander oder Källström, die haben alle jetzt so an die 100 Länderspiele – während ich gerade einmal elf habe. Was natürlich durch die vielen Verletzungen und Krankheiten erklärbar ist.
"Krone": Nun lebt Ihr Traum von der WM – den Österreich verhindern will.
Antonsson: Es ist schon witzig, dass es für mich ausgerechnet gegen Österreich um die WM geht. Aber so ist es nun einmal, der György und ich haben beim Verein oft darüber gesprochen.
"Krone": Auch über Österreichs Auswärtsschwäche?
Antonsson: In diesem Spiel sind alle Bilanzen doch völlig egal. Es geht darum, zu gewinnen, da vergisst man, was zuvor in den letzten Spielen gewesen ist. Wir wollen zur WM, die Österreicher wollen zur WM – es wird ein Fight auf Biegen und Brechen!








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