Klitschko über Sieg:

"Habe ihn mit Schlägen in die Hölle geschickt"

Sport
07.10.2013 10:31
Wieder einmal ist Wladimir Klitschko auf der Suche nach einem würdigen Herausforderer. In Moskau hatte auch der viel gehypte Russe Alexander Powetkin keine Chance gegen den Weltmeister im Schwergewicht. Dass viele Kritiker trotzdem nicht beeindruckt waren, störte den Ukrainer wenig. Mit 12,9 Millionen Euro strich er die höchste Börse seiner Karriere ein.

Seit sieben Jahren und fast sechs Monaten thront Wladimir Klitschko als Weltmeister im Schwergewicht nach WBA-, WBO- und IBF-Version über allen anderen Boxern. Damit ist der 37-Jährige bereits jetzt der am zweitlängsten amtierende Champion aller Zeiten in seiner Gewichtsklasse. Nur der legendäre Joe Louis war mit elf Jahren und acht Monaten noch länger an der Spitze dieses Sports.

Und man kann sicher sein, dass noch einige Zeit vergehen wird, bis Klitschko gestürzt wird. Nach dem deutlichen Sieg über Alexander Powetkin stellt sich erneut die Frage: Wer kann den Ukrainer ernsthaft mit guten Erfolgsaussichten herausfordern? Momentan ist niemand in Sicht. "Er ist der Beste der Welt", gestand Powetkin als fairer Verlierer ein. Zuvor war der 34-Jährige in 26 Profikämpfen nie zu Boden gegangen - gegen Klitschko gleich vier Mal. Das einstimmige Urteil von 119:104 für den Titelverteidiger fiel vernichtend aus.

Wladimir war aber auch für seinen Rivalen voll des Lobes. "Ich habe ihn mit Schlägen in die Hölle geschickt, aber er ist einfach weitermarschiert." Den Kritikern, die ihm vorwarfen, zu oft den Clinch gesucht und zu wenig harte Schläge gezeigt zu haben, zeigte Klitschko die kalte Schulter: "Kritik nehme ich an, aber ich gehe meinen Weg." Unaufhaltsam.

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(Bild: KMM)



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