Gemeinsam mit Bundeskanzler Werner Faymann präsentierte Klug - bei einer Wandung mit Soldaten des Gebirgskampfzentrums Saalfelden und der Bergrettung in den Salzburger Bergen (Bilder 2 und 3) - ein Maßnahmenpaket "Schutz und Hilfe". Das Bundesheer werde auch künftig einen Schwerpunkt auf Katastrophenhilfe setzen, versicherte der Minister. Deshalb werden 18 Arbeits- und Transportboote sowie 20 Sturm- und Flachwasserboote neu angekauft. Auch drei weitere Black-Hawk-Hubschrauber könnte man gut brauchen, so Klug - die Logistik und Infrastruktur wären leistungsfähig genug.
Im Jahr 2013 waren bisher 4.900 Soldaten im Katastrophen-Assistenzeinsatz. Dieser umfasst Rettungseinsätze, Erkundungs-, Evakuierungs- und Transportflüge, Felssprengungen, Entmurungen, Lawineneinsätze, Schneeräumungen, Brandbekämpfung, Strahlenmessungen, Dekontamination, Errichtung von Brücken und Beseitigung von Hochwasserschäden. Das Heer leistete dafür 29.700 Manntage bzw. 375.000 Mannstunden und transportierte 2.900 Tonnen Material.
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