31.07.2013 16:21 |

Streit eskaliert

OSV-Präsident legt Jukic Austritt aus Verband nahe

Während Österreichs Athleten bei der Langbahn-WM mit der Medaillenvergabe nichts zu tun haben, eskaliert in der Heimat wieder einmal der Streit im Schwimm-Lager. Im Konflikt zwischen dem österreichischen Schwimmverband und dem heimischen Spitzenschwimmer Dinko Jukic legte OSV-Präsident Christian Meidlinger am Mittwoch nach und riet dem besten heimischen Schwimmer den Verbandsaustritt nahe.

"Wer nicht mitschwimmen will, sollte das Becken verlassen. Angesichts wiederholter gehässiger Anfeindungen und ungerechtfertigter Vorwürfe gegen Funktionäre und Sportler des OSV, schlage ich Dinko Jukic und seinem Umfeld vor, die Konsequenzen aus ihrer Unzufriedenheit zu ziehen", erklärte Meidlinger am Mittwoch.

"All jenen, denen lediglich an der Befriedigung ihrer persönlichen Eitelkeiten gelegen ist, an ihrem eigenen persönlichen Fortkommen und an finanziellen Vorteilen, lege ich konsequentes Verhalten nahe: Sie sollten dem OSV so rasch wie möglich den Rücken kehren", so Meidlinger.

In Richtung Jukic meinte er auch: "Außerdem hat er anscheinend wieder Probleme mit der NADA." Die NADA darf aufgrund der Gesetzeslage keine Auskunft über Details geben. Bei Jukic handelt es sich um einen erstmaligen Meldepflichtverstoß. Erst drei derartige Fälle innerhalb von 18 Monaten führen zu einer Sanktion.

Streit seit Jukics "Funktionärsbeleidigung"
Jukic hatte im Vorfeld der Schwimm-WM in Interviews seine Kritik am Verband erneuert. Der Schwimmer und der Verband liegen seit der "Funktionärsbeleidung" des Spitzenschwimmers während der Europameisterschaft 2012 in Debrecen in einem veritablen Clinch, ein Gericht hat die danach ausgesprochene Langzeitsperre von Jukic im vergangenen März per einstweiliger Verfügung aufgehoben. Dennoch hat Jukic wegen des Konflikts auf ein Antreten bei der WM verzichtet.

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