Am Münchner Flughafen herrscht in der Regel von frühmorgens bis spätabends reges Treiben. Am Donnerstag und Freitag wird das allerdings anders sein. Dann ist am Airport in der Weißwurst-Metropole ein Streik geplant. Der wiederum sorgt dafür, dass diverse Flüge umgebucht werden müssen. So auch jene der österreichischen Skispringer.
„Wir hatten uns schon einen Plan zurechtgelegt, jetzt kommt aber doch alles anders“, sagt Stefan Kraft, der das Ganze mit einem Lächeln hinnimmt.
Die heimischen Adler wollten ursprünglich am Donnerstag via München in Richtung Trondheim zu den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften abheben. Nun aber sitzen sie bereits heute im Flieger. „Vielleicht ist das Ganze ja auch für etwas gut“, versucht der dreifache Einzel-Weltmeister das Positive zu sehen. „Ich habe schon so viel mitgemacht, daher kann ich mich da rasch umstellen“, betont Kraft.
Auf die rot-weiß-roten Langläufer hat der Streik indes keine Auswirkungen. Das Team rund um Olympia-Bronzegewinnerin Teresa Stadlober und Mika Vermeulen war zuletzt beim Weltcup im schwedischen Falun im Einsatz und tankte dort mit einigen Spitzenplätzen noch einmal Selbstvertrauen für die Titelkämpfe in Trondheim. Anstatt kurz noch einmal nach Hause zu reisen, machten sie sich lieber gleich direkt auf den Weg nach Norwegen.
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