15.07.2013 12:11 |

Bundesliga-Vorschau

Auch heuer "übliche Verdächtige" im Abstiegskampf

Kein Trainer der Bundesliga tippt gerne auf Abstiegskandidaten. Doch wenn ein Name fällt, dann ist es jener von Wiener Neustadt. Heimo Pfeifenberger, der Coach der Niederösterreicher, bleibt trotzdem gelassen und will mit seinem Team in der am Samstag beginnenden Saison "erneut positiv überraschen".

Zuletzt musste nach einem Herzschlagfinale überraschend der SV Mattersburg den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. "Ein, zwei Mannschaften werden immer als Abstiegskandidaten gehandelt, es kann dann aber immer einen anderen erwischen, wie man letzte Saison gesehen hat", erinnerte Pfeifenberger.

Der aktuell am längsten im Amt befindliche Bundesliga-Trainer glaubt jedoch nicht, dass diesmal wieder bis zum Schluss ein Vierkampf um den Klassenerhalt toben wird. "Was sich vergangene Saison bis zuletzt abgespielt hat, war super für den Fußball, wird es aber sicher nicht mehr in der Form geben", lautete seine Prognose.

"Übliche Verdächtige" als Abstiegskandidaten
Pfeifenberger sieht die Bundesliga eher als Zweiklassengesellschaft: "Ich glaube, dass es sich die vier großen Klubs vorne ausmachen werden. Für die anderen kann es eng werden, weil die Liga eng zusammengerückt ist." Tirol-Coach Roland Kirchler glaubt, dass "wieder vier bis fünf Mannschaften hinten drin sein" werden und sprach wie Adi Hütter, Trainer von Aufsteiger Grödig, von den "üblichen Verdächtigen".

Zu diesen zählt auch die Admira, die Ende Mai mit dem abschließenden Sieg in Mattersburg den Kopf noch in letzter Sekunde aus der Abstiegsschlinge gezogen und die Meisterschaft nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor den punktegleichen Burgenländern beendet hat. "Wir sind erster Abstiegskandidat, weil wir im Vorjahr Neunter geworden sind", erklärte deshalb Toni Polster, der neue Coach der Südstädter.

Der ÖFB-Rekordtorschütze will aber dieses Image so schnell wie möglich los werden. "Wir werden hart daran arbeiten, dass das nicht passiert. Ich hoffe, dass es nicht so knapp wird wie in der vergangenen Saison, denn das geht auch an die Nerven", meinte Polster.

WAC muss sensationelles Abschneiden bestätigen
Der WAC überraschte zwar zuletzt als Meisterschaftsfünfter und schrammte nur knapp an einer Europacup-Teilnahme vorbei, doch die zweite Saison nach dem Aufstieg ist eine besondere Bewährungsprobe, wie die Admira ein Jahr nach dem sensationellen dritten Platz zuletzt schmerzhaft erfahren musste. "Ich hoffe, dass wir nicht unten sein werden", gab deshalb WAC-Neo-Trainer Slobodan Grubor zu Protokoll.

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