Streitthema

USA und China erörtern sensible Hacking-Vorwürfe

Web
09.07.2013 11:49
Kurz vor dem jährlichen Spitzentreffen zwischen den USA und China haben sich Experten beider Seiten über das Streitthema Hacking ausgetauscht. Dabei sei es um die Suche nach gemeinsamen Perspektiven für internationale Cyberspace-Normen gegangen, hieß es aus dem US-Außenministerium am Montag. Beide Seiten hätten "praktische Vorschläge" auf den Tisch gelegt. Einzelheiten darüber blieben unbekannt.

Washington wirft Peking vor, massiv in die Computernetze von US-Regierungsstellen, Militär und Unternehmen einzudringen. Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge verliert die US-Wirtschaft durch die chinesischen Cyberangriffe jährlich Hunderte Millionen Dollar.

Die Führung in Peking weist die Vorwürfe zurück und wirft den USA ihrerseits gezieltes Hacking vor. Die Enthüllung von Edward Snowden, wonach US-Spione in den wichtigen Internetknotenpunkt der renommierten chinesischen Tsinghua-Universität eindrangen, gibt China frische Munition.

Für US-Präsident Barack Obama besteht allerdings ein wichtiger Unterschied im Sammeln von Informationen durch die Geheimdienste und dem Diebstahl von Handelsgeheimnissen, um damit wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen.

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